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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Nachhaltigkeit Thema In Zetel: Zweites Leben für alte Kleidung

24.07.2019

Zetel Heutzutage wird viel von Nachhaltigkeit gesprochen. Das bedeutet einen wohlüberlegten Umgang mit dem Vorhandenen. Und genau dies tun die Frauen vom Verein „Stoffwechsel“ schon seit acht Jahren. Damals dachte sich die Vorsitzende Margrit Weydemans: „Ich könnte meinen Kleiderschrank mal aufräumen – aber zum Wegwerfen waren mir die Sachen zu schade.“

Kleiderspenden stets willkommen

Der Laden des Vereins Stoffwechsel befindet sich an der Neuenburger Straße 17 (beim Aldi-Parkplatz) in Zetel. Geöffnet hat er von Mittwoch bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.

Wer selbst einen übervollen Kleiderschrank mit gut erhaltenen Klamotten hat und sich von einigen Stücken trennen möchte, weil sie zum Beispiel nicht mehr passen, kann sie beim Stoffwechsel abgeben. Margrit Weydemans (Tel. 04453/1501) und Dorothea Renken (Tel. 04453/938014) helfen weiter.

Gemeinsam mit sechs anderen Frauen entstand so die Idee, etwas Sinnvolles mit Kleidung anzustellen, die nicht mehr benötigt wird. Aus dieser Überlegung wurde „Stoffwechsel“. Der Verein verkauft Kleidung in seinem Laden am Aldi-Parkplatz neben dem Fitnessstudio für kleines Geld. Das Konzept dahinter ist, gut erhaltene gespendete Kleidung für wenig Geld wieder zu verkaufen und den Erlös an wohltätige Zwecke zu spenden.

Was mit sieben Frauen anfing, ist heute auf 22 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen angewachsen. „Alle sind sehr engagiert und mit viel Spaß bei der Sache“, sagt Margrit Weydemans, die sich vor allem darüber freut, dass viele der Frauen im Kleiderladen von Anfang an bis heute dem Konzept treu geblieben sind. Kleinere Aufbereitungen, wie einen Knopf annähen oder die Hemden noch einmal bügeln übernehmen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen selbst.

Auch nach acht Jahren kommt im „Stoffwechsel“ eine große Menge an Kleidung an. Manchmal bringen sogar Urlauber ihre aussortierten Sachen mit und suchen sich etwas Neues aus. Gerade festliche Kleider und Anzüge werden oft nur einmal zu speziellen Anlässen getragen und können durch „Stoffwechsel“ von mehreren genutzt werden. „So helfen wir, Ressourcen zu schonen und Müllberge zu vermeiden“, sagte Mitarbeiterin Christel Stam.

Die Kundschaft ist bunt gemischt, kaufen darf hier jeder. Es sind keineswegs ausschließlich bedürftige Bürger, die hier für wenig Geld gut erhaltene Kleidung bekommen – unter den Besuchern sind auch viele, die ungewöhnliche Stücke suchen, die man andernorts nur schwer bekommt.

Alles, was der „Stoffwechsel“ einnimmt, wird nach Abzug der Kosten an eine wohltätige Organisation gespendet – sei es die Tafel, das Tierheim oder Vereine wie die „Schlüsselblume“ oder „Flugkraft“. Darüber hinaus gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde Zetel. „Manchmal kommt die Gemeinde auf uns zu, wenn Familien in Not sind“, erklärt Margrit Weydemans. Der Verein „Stoffwechsel“ kann dann mit Geldspenden aushelfen oder – wenn zum Beispiel dringend eine Winterjacke gebraucht wird – mit dem passenden Kleidungsstück.

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