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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Radwege zwischen Neuenburg, Zetel und Bockhorn werden ausgebaut

19.10.2019

Zetel /Neuenburg /Bockhorn „Wir haben gestaunt, dass das so ein Erfolg wird“, sagte Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann bei einem Treffen mit dem Landrat. Was er meinte, war der Radweg, an dem das Treffen stattfand: Vor rund zehn Jahren wurde auf der bis 1993 betriebenen Bahntrasse von Bockhorn nach Zetel, nach Entfernung der Gleise, ein Radweg errichtet. Heute sind dort vor allem an warmen Tagen Hunderte Radfahrer unterwegs. „Die Radwege bereichern den Tourismus im Südlichen Friesland, aber auch Einheimische nutzen ihn gern“, betonte Lauxtermann. Die Gemeinden Zetel und Bockhorn haben mit dem Landkreis Friesland deswegen einen Pachtvertrag für zunächst 25 Jahre über die touristische Nutzung von stillgelegten Bahntrassen geschlossen.

Dabei geht es um eine 2,5 Kilometer lange Strecke zwischen Neuenburg und Zetel sowie um eine 3,2 Kilometer lange Strecke zwischen Bockhorn und Zetel. Beide Strecken führen durch die freie Landschaft. Viele Spaziergänger und Radfahrer sind auf beiden Strecken gern und häufig unterwegs. Anfangs wurden sie nur spärlich als Wander- und Radwege ausgebaut. Nun besteht Optimierungsbedarf, denn dem Ansturm an Radfahrern sind die Wege nicht gewachsen – auch, weil sie im Herbst und Winter schnell schlammig werden.

Die insgesamt 5,7 Kilometer Rad- und Wanderwege auf den alten Bahntrassen sollen auf zwei Meter Breite ausgebaut werden. Am Ausbau hat die Europäische Union einen erheblichen Anteil: Mit 466 000 Euro zahlt die Europäische Union 70 Prozent der Gesamtkosten. Auch der Landkreis Friesland unterstützt den Ausbau. Landrat Sven Ambrosy überbrachte jetzt 32 300 Euro (24 000 Euro für den Zeteler Bereich und 8300 für die Bockhorner Strecke). „Das ist die höchstmögliche Fördersumme, die einstimmig beschlossen wurde“, erklärte Ambrosy. Dies zeige, dass die Gemeinden und Städte in Friesland gerade in touristischen Dingen zusammenstehen und nicht konkurrieren. Außerdem leiste der Landkreis damit einen Beitrag zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz.

Nun kann der Ausbau im Frühjahr beginnen und soll, je nach Witterung, bis Ostern abgeschlossen sein. Die vier Zentimeter dicke Deckschicht wird abgetragen, der Untergrund der Radwege mit einer 15 Zentimeter dicken Schotterschicht gegründet und darauf eine neue Deckschicht aufgetragen. Ein Profil soll dafür sorgen, dass das Wasser zu den Seiten abfließt und sich keine Pfützen bilden. Außerdem werden die Wege von rund einem Meter auf zwei Meter verbreitert, so dass Begegnungsverkehr besser möglich ist. Auf den ausgebauten Wegen haben dann die Mitarbeiter der Bauhöfe der Gemeinden die Möglichkeit, mit ihren Fahrzeugen entlangzufahren und die Wege freizuschneiden und zu pflegen.

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