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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Gemeinde übergibt Haus offiziell an Heimatverein

14.10.2019

Zetel Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Schon seit Jahren suchte der Heimatverein Zetel größere und ortsnahe Räumlichkeiten. „Jetzt sind wir mitten im Ort, direkt neben dem Rathaus“, freute sich Vereinsvorsitzender Herbert Oltmanns nun bei der offiziellen Übergabe des neuen Domizils. Zu einer Feierstunde kamen Unterstützer und Sponsoren zusammen und am Samstag konnte die Bevölkerung bei einem Tag der offenen Tür die neuen Räume kennenlernen.

Der Verein sammelt historische Fotografien, Dokumente, Berichte und Bücher über den Ort. Doch bisher lagerten diese Dinge in einem zwölf Quadratmeter kleinen Raum im Schulmuseum in Bohlenbergerfeld. „Der Platz reichte bei Weitem nicht aus und die Strecke von Zetel war viel zu weit, um mal eben mit dem Rad hinzufahren, um ein, zwei Stunden im Büro zu arbeiten“, so Oltmanns. Jetzt bezog der Verein das ehemalige Sonnenstudio an der Jakob-Borchers-Straße 2. Die Gemeinde Zetel stellt dem Heimatverein die 60 Quadratmeter großen Räume für Büro und Archiv zur Verfügung. Am Freitag übergab Bürgermeister Heiner Lauxtermann die Schlüssel an den Vereinsvorsitzenden. Am Samstag dann lud der Heimatverein alle Bürger zu einem Tag der offenen Tür ein.

Lauxtermann dankte den ehrenamtlichen Heimatvereinsmitgliedern für die jahrzehntelange Treue zur Heimat und erinnerte auch daran, dass der Verein auch Initiator des Schulmuseums war.

Seit 98 Jahren gibt es den Heimatverein Zetel. Anfangs standen hauptsächlich heimatliche Theaterstücke auf dem Programm. Heute werden, neben dem Sammeln, Archivieren und Dokumentieren von historischen Ereignissen, auch monatliche Veranstaltungen wie Vorträge, Tagesfahrten, Radtouren oder Feste angeboten. Am Dienstag, 15. Oktober, gibt es um 19.30 Uhr im Kino Zetel den Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Parisius zur Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen in den Jahren 1945 bis 1960.

Der Verein hat 210 Mitglieder und Oltmanns hofft: „Wo wir nun in zentraler Lage gut sichtbar für Bürger und Touristen sind, dass noch weitere Leute zu uns stoßen, die Lust haben, mitzuarbeiten oder sich für die Geschichte des Ortes interessieren.“ Bald werde der Verein regelmäßige Öffnungszeiten bekanntgeben und kleine Ausstellungen in den Schaufenstern zeigen.

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