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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Keine Angst vor exotischen Tieren

06.05.2019

Zetel Von wegen eklig, glitschig und gefährlich: Diese Vorurteile konnten die Besucher des „Rollenden Streichelzoos“ abbauen. Reptilien aller Art, wie beispielsweise Schlangen, Schildkröten und Leguane, aber auch Tausendfüßler, Spinnen und Iltisse erlebten Interessierte am Wochenende auf dem Markthamm am Feuerwehrhaus hautnah. Für die Tierschau gab es in Zetel eine Premiere: Erstmals war „Heppenheimers Streichelzoo“ mit einem Zelt angereist.

„Bei früheren Veranstaltungen in gemieteten Räumen war meist nur eine Vorstellung möglich“, sagte Roman Heppenheimer. In Zetel wurden drei Vorführungen angeboten. Viele große Tierfreunde kamen und brachten die kleinen mit.

Die Sitzbänke waren im Kreis aufgestellt. In der Mitte führten Roman Heppenheimer und sein Sohn Jamayne jedes Tier einzeln vor, machten mit ihm eine Runde im Publikum und klärten über die jeweilige Art, deren Herkunft, Eigenarten, Fütterung, Pflege und Haltung auf. Während manche Erwachsene sich zögerlich den Tieren näherten, griffen einige Kinder beherzt zu. Doch die Experten mahnten zur Vorsicht: „Obwohl unsere Tiere nicht giftig sind, können sie zuschnappen. Man darf die Gefahr niemals unterschätzen.“

So machten die Bartagame Oskar und Otto, das sind Vierbeiner aus der Familie der Echsen, die Runde und schauten in staunende Menschenaugen. Ebenso wurde die Schlange Emma, eine gut einen Meter lange Boa Constrictor, herumgezeigt. Diese verspeise übrigens alle 14 Tage etwa sechs Mäuse und sei damit zufrieden. Höhepunkt des Schau war die 3,20 Meter lange Tigerpython „Ka“. Diese Schlange fresse nur alle drei Wochen, dann aber gleich sechs bis acht ausgewachsene Ratten. Neben den lebenden Tieren gab es zusätzlich eine Sonderausstellung mit Präparaten verschiedener Tiere und Insekten. Die Besucher stellten viele Fragen und erhielten fundierte Auskünfte von den Experten.

„Heppenheimers Rollender Streichelzoo“ ist ein Familienunternehmen in der fünften Generation. Es ging aus einem Zirkus hervor. Damals besuchten sie in der Winterzeit mit den Zirkustieren Schulen, um einen lebendigen Biologieunterricht anzubieten. Heute ist daraus der Streichelzoo der etwas anderen Art geworden.

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