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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kurze Straße soll so modern werden wie Hauptstraße

12.10.2019

Zetel Die Kurze Straße ist schmal, nicht besonders ansehnlich, in die Jahre gekommen und wird von vielen Autofahrern – und sogar Bus- und Lastwagenfahrern – als Abkürzung genutzt. Alles in allem: Die Kurze Straße wurde bisher, im Gegensatz zur parallel verlaufenden Hauptstraße, vernachlässigt.

Das soll sich jetzt ändern. Die Gemeinde Zetel will die Kurze Straße mit den Mitteln des Städtebauförderungsprogramms sanieren. Sie soll genauso modern und luftig gestaltet werden wie die Hauptstraße. Und: Sie soll zur Einbahnstraße werden.

In der Sitzung des Bau- und Wegeausschusses am Donnerstagabend stellte Jennifer Picker vom Planungsbüro Thalen Consult die Planung vor. Die Kurze Straße ist etwa 100 Meter lang und verbindet die Bohlenberger Straße mit der Schulstraße. Die Straße ist mit einer Breite von 6,40 bis 7,40 Meter schmal. Auf der einen Seite ist der Gehweg mit einem Bordstein abgesetzt. Die Pläne sehen vor, den Straßenraum, wie in der Hauptstraße geschehen, komplett auf eine Ebene zu bringen. Die Kurze Straße soll zur Einbahnstraße werden, so dass an der Seite noch Platz für einige Parkplätze und breite Gehwege bleibt. Sogar Platz für zwei Bäume würde geschaffen werden. Die Einbahnstraße soll in die gleiche Richtung laufen wie die Hauptstraße: Die Autofahrer können dann nur noch von der Bohlenberger Straße in Richtung Schulstraße fahren.

Die Anwohner Sonja und Bernd Jürgens sehen das kritisch. Sie waren in die Sitzung gekommen, um die Probleme in der Kurzen Straße aufzuzeigen. Wenn die Kurze Straße zur Einbahnstraße würde, würde der ganze Verkehr, der durch die Straße fließt, über die Schulstraße geleitet werden. „Die fahren dann ja alle an der Schule vorbei, das kann doch auch nicht gewünscht sein“, sagte Sonja Jürgens. Tatsächlich herrsche mehr Verkehr auf der Straße, als man vermute. „Da geht einiges an LKW-Verkehr durch und sogar Busse fahren da lang. Und morgens lassen viele Eltern ihre Kinder in der Kurzen Straße aus dem Auto, obwohl da Halteverbot herrscht. Das geht so nicht weiter“, sagte Sonja Jürgens. Bürgermeister Heiner Lauxtermann stimmte zu und sprach von einer „unsäglichen Situation“. Nach einer Sanierung wolle die Gemeinde Schilder aufstellen, die den Durchfahrtsverkehr von Lastwagen und Bussen untersagen. „Natürlich müssen der Anlieferungsverkehr und die Ver- und Entsorgungsfahrzeuge da durch fahren. Aber alles andere hat dort nichts zu suchen“, sagte Lauxtermann.

Die Eltern würden in Zukunft wohl ohnehin eher an der Bohlenberger Straße halten, denn wenn die Grundschule erweitert werde, werde es eine fußläufige Verbindung von der Grundschule zur Bohlenberger Straße geben, erklärte Erster Gemeinderat Bernd Hoinke. So soll der Verkehr auf der Kurzen Straße langfristig weniger werden.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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