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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Zeteler Markt: Maskenball statt Markttrubel

06.11.2020

Zetel „Es ist traurig, mein Herz schmerzt, wenn ich daran denke, was hier sonst alles los wäre zu dieser Zeit.“ Alexander Rogge aus Neuenburg desinfiziert sich die Hände, dann stellt er sich mit genügend Abstand zum Vordermann an der Mandelbude an. „Wirklich traurig“, sagt er.

Wehmütig an den Buden

Wehmütig ist vielen Menschen zu Mute, die in diesen Tagen über den Markthamm schlendern. Gerade gab es die ersten knackig kalten Nächte, auf dem Markthamm riecht es nach frischen Berlinern – und in den Zetelern schlägt die innere Uhr Punkt Zeteler Markt. Doch alles, was sie vorfinden, sind eine Berlinerbude und ein Süßigkeitenstand, eine Bratwurstbude, eine Crêpe-Hütte und den Fisch-Stand.

„Würden die Buden hier nicht stehen, hätte ich vielleicht gar nicht an den Zeteler Markt gedacht, aber so merkt man erst, wie einem das Feiern fehlt“, sagt Marco Loers aus Neuenburg. Er macht für den Zeteler Markt normalerweise extra seine Firma zu, damit „Die Küchenlackierer“ feiern können. „Jetzt wollten wir stattdessen am Mittwoch eine Boßeltour machen mit zehn Leuten, aber das fällt wegen der neuen Verordnungen auch ins Wasser.“

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Die neue Verordnung besagt, dass sich nur Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen. Und so sind die meisten Leute, die sich am Donnerstag auf dem Markthamm tummeln, allein unterwegs. Sie tragen Masken und desinfizieren sich die Hände. Dazwischen dreht die Polizei ihre Runden: Der neue Leiter der Polizeistation Zetel, Jan Teiwes, und sein Kollege Torsten Gerdes laufen auf dem Markthamm Streife. „Seit die neue Verordnung in Kraft getreten ist, behalten wir das Marktgeschehen auch auf den Wochenmärkten im Auge“, sagt Jan Teiwes. „Aber hier in Zetel klappt das sehr gut und alle halten sich an die Regeln.“

Polizei patrouilliert

Es ist wohl der erste Zeteler Markt, bei dem die Polizei nicht patrouilliert, um Schlägereien und Taschendiebstähle zu verhindern, sondern um zu kontrollieren, ob auch jeder seinen Mundschutz trägt und Abstand zu den anderen Besuchern einhält.

„Ein bisschen komisch ist das alles schon“, sagt Christa Popken aus Jeringhave, die am Donnerstag schon kurz nachdem die Buden öffneten, in der Schlange am Berlinerstand wartete. „Für uns gehören Berliner, Aal, Fischbrötchen und Bratwurst einfach dazu, wenn Zeteler Markt ist“, sagt sie. Deswegen finde ich es gut, dass man sich jetzt wenigstens das traditionelle Essen abholen kann, wenn schon der Markt nicht stattfindet.“

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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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