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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Küstenschutz: Zu viel Schlick in Fahrrinne und im Meer

20.04.2012

VAREL Eine aufwendige Reparatur steht für die Vareler Schleuse an. Im Winter hatte eine Bauwerkshauptprüfung stattgefunden, berichtete Rainer Rädicker, Geschäftsführer des Zweckverbands Vareler Hafen bei der Frühjahrsdeichschau. „Kopfschmerzen bereiten uns die Hydraulikzylinder“, berichtete Rädicker von den Ebbtoren. Die Zylinder liegen auf Lagerböcken im Beton, und die sind stark durch Korrosion beschädigt. Dadurch, dass die Ebbtore ständig in Bewegung sind, liegen sie nun schief. „Das liegt nicht an der Dichtung, sondern daran, dass die nicht vernünftig stehen. Es liegt auch ein wenig an der Verschlickung, aber die wird beseitigt.“

Ein weiteres Problem: „Das Mauerwerk des Hauptgebäudes macht uns auch Sorgen. Die Fugen sind undicht. Bei Regen und Wind drückt wasser in die Haupträume. Auch das müssen wir abstellen.“ Zu den Kosten, die nun auf den Zweckverband zukommen, wollte Rädicker keine Angaben machen. Im Sommer soll die Reparatur vorgenommen werden. „Sicherheit geht vor“, sagte Rädicker. Der Schleusenbetrieb wird auf jeden Fall eingeschränkt. „Die Deichsicherheit ist nicht gefährdet, denn der Schaden ist an den Ebbtor-Paaren aufgetreten.“

Ein weiteres Thema bei der Frühjahrsdeichschau war die Verschlickung des Jadebusens, die wiederum Auswirkungen auf die Entwässerung hat. Die Zahl der Pumpstunden in den Mündungsschöpfwerken am Jadebusen habe stark zugenommen, sagte Fritz-Harald Strodthoff-Schneider (Schweiburg), Vorsteher des Entwässerungsverbandes Jade. Eine Beobachtung, die auch am Mündungsschöpfwerk Vareler Hafen geteilt wird. „Wir hatten im Winter richtige Probleme. Es gab Zeiten im Winter, als wir gar keine richtige Freiflut mehr hatten“, sagte Strodthoff-Schneider. Das Vareler Außentief sei so verschlickt und versandet, so dass ohne Pumpenunterstützung kaum entwässert werden könne. Bei großen Wassermengen wie im Dezember und Januar habe das zu erheblichen Kosten geführt. Allein im Dezember und Januar seien Kosten in Höhe von 55 000 Euro entstanden, sagte Strodthoff-Schneider. Über die Ursache der Verschlickung wolle er gar nicht spekulieren. Man dürfe aber nicht außer Acht lassen. dass mit dem Jade-Weser-Port Veränderungen im Jadebusen vorgenommen wurden, auch seien Auslässe von Kläranlagen verändert worden. „Wir wissen nicht genau, woran es liegt. Aber seither haben wir mehr Probleme.“ Beim Jade-Weser-Port gebe es aber eine Beweissicherung durch Überfliegung, „und die müssen wir jetzt mal abwarten“. Um die Fahrrinne freizuhalten, sei früher 300 Stunden geräumt worden. Jetzt habe man das Maß weit überschritten. „das wird für uns immer schwieriger.“

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