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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Naturschutz: Zugvögel landen direkt im Watt

07.10.2014

Varel /Dangast Jedes Jahr ziehen sie wieder gen Süden, die Zugvögel. Dabei bieten die großen Schwärme, die sich wie schwarze Wolken über den Himmel ziehen, einen imposanten und majestätischen Anblick. Dieses Schauspiel ganz genau beobachten können Vogelfreunde vom 11. bis 19. Oktober am Vareler Hafen bei den Zugvogeltagen, die bereits zum sechsten Mal im Nationalpark Wattenmeer stattfinden.

Vom so genannten „Vogelturm“ aus können Ornithologen täglich von 10 bis 18 Uhr die Zugvögel am Jadebusen ansehen. Die Besucher des Turms, der nördlich des Außentiefs aufgebaut wird, werden von den Vogelkundlern Gundolf Reichert und Marcus Säfken sowie weiteren Helfern betreut und informiert.

Die Vogelkundler Gundolf Reichert (links) und Marcus Säfken informieren die Besucher am Vogelturm am Vareler Hafen. BILD: privat
Die Vogelkundler Gundolf Reichert (links) und Marcus Säfken informieren die Besucher am Vogelturm am Vareler Hafen. BILD: privat

Fotos und Musik

Die Zugvogeltage sind eine Veranstaltungsreihe im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit über 250 Veranstaltungen auf den Inseln und an der Küste zwischen dem Dollart und Cuxhaven. Vom 11. bis 19. Oktober sind sie am Vareler Hafen zu Gast.

Für Foto-Begeisterte gibt es die Möglichkeit, die Technik der Digiskopie (Telefotografie mit einem Spektiv) zu erlernen. Ein Tagesseminar findet am Freitag 17. Oktober in Dangast statt. Anmeldung im Nationalparkhaus unter Telefon 04451/ 7058. Der Kursus bieten eine Einführung in Theorie und Praxis unter der Leitung des professionellen Digiskopierers Marcus Säfken aus Varel. Die Teilnehmer erlernen, Zugvögel professionell zu fotografieren.

Musikalisch wird es am Sonntag, 12. Oktober, um 16 Uhr im Nationalpark-Haus Dangast. Dann stellt Nun stellt das Folktrio „DreyBartLang“ seinen brandneuen „Nordischen Zugfolk II“ vor: das Jahr der Ringelgans in Wort und Musik mit „DreyBartLang“ und der Sprecherin Sylva Springer.

„Der Jadebusen ist ein faszinierender Vogellebensraum. An der Wattkante steht der Turm fast mittendrin im Geschehen“, sagt Gundolf Reichert: „In den vergangenen Jahren konnten unsere Besucher das Zug- und Rastgeschehen der Zugvögel in Zusammenspiel mit Wetter, Licht und Gezeiten quasi hautnah erleben.“

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Vor allem durch die Okulare der Ferngläser sind die Tiere fast hautnah zu erleben. „Wenn ein großer Schwarm Alpenstrandläufer sich wie eine Welle durch die Luft bewegt oder bei Flut zig Tausende Brandgänse auf dem Jadebusen schwimmen, dann spüren wir die Begeisterung der Besucher. Und nach wie vor auch bei uns selbst“, sagt der Experte Gundolf Reichert.

Viele Details sind mit dem bloßen Auge oft nicht so ohne Weiteres sichtbar. „Ein entfernt sitzender Wanderfalke, ein hoch überfliegender Seeadler oder kleine Singvögel in Salzwiesen – dafür steht unseren Gästen hochwertige Optik zur Verfügung“, erläutert Marcus Säfken. Dadurch bekomme man einen Einblick in das Vogelleben, das einem sonst verborgen bleibt. „Und das Ganze ist etwas für jedermann, Vogelprofis kommen eher selten“, betont Säfken.

Die beiden Vogelkundler betreuen den Turm am Vareler Hafen bereits im sechsten Jahr. „Aber irgendwie ist es jedes Jahr anders“, sagt Reichert. Vor allem die Wetterlage habe einen großen Einfluss, welche Arten in welcher Anzahl zu sehen. „Im vergangenen Jahr konnten wir aufgrund der Ostwindlage seltene Arten wie die Steppenweihe beobachten“, berichtet Gundolf Reichert.


     www.zugvogeltage.de 
Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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