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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Tourismus: Zusammenführen, was zusammengehört

11.09.2015

Schortens In Sachen Tourismus spielt Schortens im Konzert der Küstenorte vielleicht noch nicht einmal die zweite Geige. Dennoch hat die Stadt mit ihren Dörfern einiges an Potenzial, wie die Übernachtungszahlen belegen.

Glanzlichter im touristischen Angebot sind das Naturfreibad und der angrenzte Campingplatz. Beide Anlagen waren bislang durch zwei separate Zugänge und einen Zaun voneinander getrennt – was auch der Zusammenarbeit beim Campingplatzbetrieb mit der Stadt Jever geschuldet war, wie Bürgermeister Gerhard Böhling erläuterte. Nach dem Ausstieg Jevers aus dem Nutzungsvertrag sollen Freibad und Campingplatz nun zu einem gemeinsamen Freizeit- und Naherholungsbereich verschmelzen. Wie der aussehen könnte, das hat Vera Leo-Straßer, Planerin vom Oldenburger Büro NWP, im Schortenser Fachausschuss für Sport, Kultur und Tourismus vorgestellt und für ihr Konzept viel Lob erhalten.

Miet-Iglus am Seeufer

Leo-Straßers Konzept krempelt die Anlage zwar nicht auf links, sieht aber eine deutliche Weiterentwicklung und neue räumlich-funktionale Zuordnungen auf dem etwa 6,7 Hektar großen Areal vor. Das beginnt schon beim Eingang : Der sei von der alten Bundesstraße aus kaum wahrzunehmen und der Parkplatz beim Freibad alles andere als einladend. Auch der dunkle Weg sei nicht zeitgemäß.

Leo-Straßer schlug zunächst eine weiter nordwestlich verlegte gemeinsame Zufahrt von der alten B 210 für Campingplatz und Freibad vor. Von dieser Zufahrt aus, an der später auch Kiosk und Empfangsgebäude platziert werden könnten, würden sich die Eingänge zum See und zum Campingplatz aufsplitten. Auf dem Gelände selbst gebe es keine Trennung mehr.

Zur Konzeption der Anlage gehört laut Leo-Straßer unter anderem auch, dass auf dem bisherigen Volleyballfeld des Freibads Miethütten in Tonnen- oder Iglu-Form gruppiert werden für Urlauber, die ohne Zelt und Wohnwagen reisen. Ein Jugendzeltplatz könnte zusätzlich für mehr Gäste sorgen.

Die Planerin schlug außerdem vor, den Dauercampingplatz ganz auf die Spielwiese zu verlegen und dort auch einen Grünplatz als Treffpunkt anzulegen. 2016 soll der bisherige saisonale zu einem Dauercampingplatz werden.

Realisierung noch offen

Weitere Attraktionen auf der Anlage wären zum Beispiel ein einfacher Kletterspielwald im Bereich der bestehenden Baumgruppen, außerdem eine Seilzugverbindung vom DLRG-Turm in Richtung Seeufer beim Campingplatz, so Leo-Straßer.

Wann, wie und in welcher zeitlichen Abfolge das Konzept umgesetzt werden kann, ist derzeit noch offen. Bauamtsleiter Theo Kramer erläuterte, dass bei den derzeitigen Bauprojekten, die die Stadt zu stemmen habe, der Eingangsbereich sicher nicht schon 2016 realisiert werden könne.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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