• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Alten-Besuchsdienst: Zwölf Helfer besuchen einsame Vareler

12.05.2010

VAREL Einen ehrenamtlichen Alten-Besuchsdienst gibt es in Varel, in dem zurzeit 14 Vareler durch zwölf Besuchshelfer betreut werden. Diese Zahlen nannte Sozialarbeiter Horst-Dieter Willms in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Soziales. „Vier weitere Besuchshelfer werden in den nächsten Tagen vermittelt“, erläuterte Willms.

Die Einrichtung des Besuchsdienstes geht auf den Ratsbeschluss im Dezember 2009 zurück, in dem zugleich vom kostenlosen Seniorenpass Abschied genommen wurde (die NWZ  berichtete). Anstelle dessen sollten die Einnahmen aus dem Seniorenpass zum Aufbau einer qualifizierten Seniorenarbeit genutzt werden. Nach einem Aufruf des Sozialamtes in der NWZ  hatten sich noch 2009 Interessierte gemeldet. Mit ihnen fand im Februar eine Informationsveranstaltung statt, im März eine Schulung für diese Besuchshelfer. 18 Bürger hatten sich nach dem Presseaufruf gemeldet, die einen Besuchsdienst gerne in Anspruch nehmen würden.

Einmal pro Woche

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Einmal pro Woche mindestens besuchen die Besuchshelfer die Senioren, die teilweise Handicaps haben, die ihnen eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erschweren – sei es durch Behinderung oder Krankheit. Jeder Besuchshelfer habe einen Aufwand von drei Stunden pro Woche, rechnete Willms vor, der auch vorschlug, den Ehrenamtlichen eine kleine Aufwandsentschädigung als Anerkennung für ihre Arbeit zu zahlen. 30 Euro pro Monat seien angemessen, sagte Willms. „Wir halten viel von einem solchen Besuchsdienst, wir müssen aber auch an die Finanzen denken“, sagte Erich Hillebrand (SPD) und nannte den wunden Punkt, der auch Peter Tischer (CDU) Kopfzerbrechen bereitet: „Ziel war zu verhindern, dass es Menschen gibt, die an Vereinsamung leiden. Hinsichtlich der Finanzen weiß ich aber nicht, ob wir das wuppen können.“ Noch ist die Qualifikation und Ausbildung der Besuchshelfer sowie eine Aufwandsentschädigung durch Einnahmen aus dem Seniorenpass gedeckt. Was aber, wenn das Geld aufgebraucht ist? „Unser Ziel kann es nur sein, den Besuchsdienst in eigene Hände zu übergeben“, sagte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner.

Selbstständigkeit erhalten

Horst–Dieter Willms sucht übrigens noch Varelern, die den Besuchsdienst in Anspruch nehmen würden. Besuchshelfer sind im Augenblick genug vorhanden. Der Besuchsdienst will den Erhalt der Selbstständigkeit älterer und alleinstehender Menschen unterstützen.

Wer den Besuchsdienst in Anspruch nehmen möchte, kann Gesprächsbereitschaft erwarten, Unterstützung bei der Lösung aktueller Probleme, Hilfe bei Behördengängen und Arztbesuchen sowie Hilfe und Anregung in vielfältiger Form. Horst-Dieter Willms ist im Rathaus Windallee unter Tel. 04451/126214 zu erreichen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.