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DNA-Proben sollen Aufschluss geben Zwei Rinder im Kreis Wittmund gerissen – War es wieder ein Wolf?

Landwirt Richard Harms-Neunaber bot sich ein schlimmer Anblick, als er sein Rind auf der Weide fand.

Landwirt Richard Harms-Neunaber bot sich ein schlimmer Anblick, als er sein Rind auf der Weide fand.

Richard Harms-Neunaber

Friedeburg - Zwei junge Rinder sind in der Gemeinde Friedeburg am Wochenende attackiert worden. Ob es ein Wolf war, steht noch nicht fest.

Den Landwirten bot sich ein schlimmer Anblick, als sie ihre Tiere fanden. „Mein Jungtier ist Freitagnacht gerissen worden. Meine Nachbarn haben es gefunden“, sagte Landwirt Richard Harms-Neunaber aus Hoheesche. Als er auf die Weide kam, fand er sein Tier tot und angefressen vor. „Es war mit zehn Tieren auf der Wiese. Die nächsten Häuser stehen nur 100 Meter entfernt“, sagte Harms-Neunaber. Zur Sicherheit habe er seine Rinder jetzt aufgestallt.

Halbes Jahr alt

Ein weiteres Tier ist Samstagnacht in Dose angegriffen worden. Der betroffene Landwirt habe es lebend angefressen gefunden, hieß es. Beide Rinder waren etwa ein halbes Jahr alt. Ob es ein Wolf war, muss nun mittels DNA-Proben untersucht werden. Die Art der Verletzungen ist jedoch ähnlich wie bei den Angriffen der letzten Monate. Beide Tiere wurden von hinten attackiert, es wurden große Stücke herausgebissen. „Ein Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer hat DNA-Proben genommen“, sagte Harms-Neunaber.

Ergebnisse stehen aus

Schon ein Wochenende vorher wurde ein Rind in Dose schwer verletzt gefunden. Ein weiteres Jungtier wurde in Ardorf tot aufgefunden. Auch hier stehen die Ergebnisse der DNA-Proben noch aus.

Landwirt Richard Harms-Neunaber bot sich ein schlimmer Anblick, als er sein Rind auf der Weide fand.

Katrin von Harten-Wübbena
Katrin von Harten-Wübbena Redaktion Wittmund
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