Friesland - Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Sven Ambrosy hat jetzt die Wohnungsbau-Gesellschaft Friesland mbH in Jever ihre ordentliche Gesellschafterversammlung abgehalten.
Vor den Vertretern des Landkreises Friesland, der friesländischen Städte und Gemeinden, der Norddeutschen Landesbank und der Landessparkasse zu Oldenburg als Gesellschafter sowie den Aufsichtsratsmitgliedern erläuterte Geschäftsführer Jörg Tantzen den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2022.
Erneuerbare Energie
Um den Wohnungsbestand attraktiv und marktfähig zu halten, wurden nach Mitteilung des Geschäftsführers 2022 neben den Neubau-Aufwendungen rund drei Millionen Euro für Modernisierung und Instandhaltung vorwiegend an lokale Handwerksbetriebe ausgegeben.
Maßnahmen zur Energieeinsparung durch Dämmung der Gebäude, durch Einbau effizienter Heizungsanlagen sowie durch Optimierung der vorhandenen Anlagen bleiben bei aktuell sehr hohen Gaspreisen von großer Bedeutung; eine deutliche Steigerung des Anteils von erneuerbarer Energie sei angesichts des ambitionierten Zieles der Klimaneutralität bis 2045 erforderlich, teilt die Wohnungsbau in einer Presseinformation mit.
Schwerpunkt der energetischen Sanierung war die Errichtung von Heizzentralen mit Solarthermie, neuen Fenstern, Terrassenzugängen und Balkonen im Kronsweideweg in Varel (drei Häuser) sowie die Totalsanierung von 17 Wohnungen.
Ziel: Günstige Mieten
Trotz dieser Investition sind die Mieten bei der Wohnungsbau Friesland immer noch günstig und sollen auch zukünftig erschwinglich bleiben.
Im Oktober 2022 wurde zudem ein Neubau in Hohenkirchen (Kattrepel) fertiggestellt. Das Haus wurde mit öffentlichen Fördermitteln der N-Bank realisiert und zügig vermietet.
Weiterhin wurden drei weitere Neubauprojekte im Rahmen der öffentlichen Förderung gestartet. Dabei handelt es sich um den schon mehrfach realisierten Bautyp mit 18 Wohnungen in der Elisabeth-Frerichs-Straße in Zetel sowie um den Neubau des Bautyps „Wangerooge“ mit zehn Wohnungen in der Kolpingstsraße in Schortens und in der Johannes-Brahms-Straße in Jever.
128 neue Wohnungen
Der Bestand der Wohnungsbau-Gesellschaft Friesland mbH belief sich im Geschäftsjahr nach Zugang des Mehrfamilienhauses in Hohenkirchen auf 1.366 Wohnungen, 207 Garagen und 144 vermieteten ebenerdigen Fahrradstellplätze.
Seit der Wiederaufnahme des Neubauprogramms im Jahr 2017 hat die Wohnungsbau Friesland bis heute 128 neue Wohnungen gebaut. Zehn weitere Wohnungen befinden sich aktuell noch im Bau und für 2024 ist die Erstellung von drei weiteren Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 30 Wohnungen geplant.
