Zetel - Die Klimagruppe Friesische Wehde hat die Ergebnisse aus der Postkartenaktion ausgewertet. Die Klimagruppe hatte eine Bürgerbefragung gestartet, in der sie von den Teilnehmern wissen wollte: „Was ist wichtig für den Klimaschutz in Zetel?“. Von März bis September hatten die Aktivisten über digitale Medien und die Verteilung von Postkarten zur breiten Bürgerbeteiligung eingeladen.

Die meisten Rückläufe kamen von Schülern. Bei den Antworten bekamen besonders die Themen Ernährung, Konsum, Kleidung sowie die Themen Wohnen und Energie eine große Gewichtung.

Auf die Frage „Hast Du noch Ideen, die dir auch wichtig sind?“ brachten viele Schülerinnen und Schüler ihre Angst und Frustration im Hinblick auf große Bauprojekte zum Ausdruck: Viele sprachen sich gegen die A20 und gegen den Autohof Ellens aus. „Deutlich erkennbar wird hier die Wahrnehmung, dass die Welt so nicht in Ordnung ist und dringend Handlungsbedarf besteht“, schreiben Aiske Schimmelpenning und Ingo Breitzke von der Klimagruppe.

Bei den Lösungsansätzen und Vorschlägen der Erwachsenengruppe sei der örtliche Praxisbezug deutlich erkennbar. Unter anderem wurden Wünsche zu Gartengestaltung, Regenwassernutzung, Naturerhalt und der klimafreundlichen Agrarwende formuliert.

Die Klimagruppe bedankt sich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen und lädt gleichzeitig zum Mitmachen ein. Im November hat die Klimagruppe einen Ideen-Workshop veranstaltet, bei dem sich die Mitglieder auf die für sie wichtigen Themen und Vorhaben im kommenden Jahr verständigt haben. Dabei kristallisierten sich – neben der Kooperation mit der Gemeinde in Sachen Klimaplan – erste Schwerpunkte heraus, zu denen es jetzt Arbeitsgruppen gibt: Verkehr und Mobilität, Landschaft, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. So plant die Klimagruppe für 2022 Infoveranstaltungen und Aktionen zu diesen Themen sowie den regelmäßig stattfindenden „Klimaschnack“ zum Kennenlernen. Weitere Informationen gibt’s im Netz unter klimagruppe-friesischewehde.de.