Zetel - Für den Klimaschutz will die Gemeinde Zetel in Zukunft auch auf Ehrenamtliche setzen. Ganz offiziell werden jetzt Bürgerinnen und Bürger gesucht, die ehrenamtliche Klimapaten werden wollen. Hintergrund ist das Förderprojekt Klimaschutz in kleinen Kommunen und Stadtteilen (KlikKs) des Landes Niedersachsen. Interessierte können sich bei der Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Zetel, Wiebke Grolman unter Tel. 04453/935227, per E-Mail unter grolman@zetel.de oder per E-Mail bei der Klimagruppe Friesische Wehde unter kontakt@klimagruppefriesischewehde.de melden.
Eigene Projekte
Das besondere an dem ehrenamtlichen Ansatz: Die Klimaschutzpaten können ihre eigenen Ideen einbringen, entwickeln und umsetzen: Ob energetische Sanierung, Bau von Solaranlagen, Mobilitätsprojekte oder Unterstützung privater Haushalte zum Beispiel beim Energiesparen. Für ihre neue Aufgabe werden die Ehrenamtlichen von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) geschult, unterstützt und vernetzt. Als sogenannte „Klimaschutzpat:innen“ können sie dann Klimaschutzprojekte in der Kommune durchführen und eine Brücke zwischen Politik und Bürgern bauen.
Ergänzung Ehrenamt
„Gerade in kleinen Kommunen, wo die personellen Strukturen sehr begrenzt sind, kann dieses ehrenamtliche Konzept funktionieren. Mit ehrenamtlichen Klimaschutzpaten kann man einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, fasst es Zetels Bürgermeister Olaf Oetken zusammen.
Vorgeschlagen hatte das Projekt die Klimagruppe Friesische Wehde. Nach einer Vorstellung im Umwelt-/Klima- und Planungsausschuss durch die Klimaschutzmanagerin Wiebke Grolman hatte sich die Gemeinde entschieden, sich an dem Projekt zu beteiligen.
Suche gestartet
Jetzt werden engagierte Bürgerinnen und Bürger mit einem Herz für den Klimaschutz gesucht. Die KEAN unterstützt die ehrenamtlichen Klimaschutzpaten durch Schulungen, Informationen und Hilfestellungen, sowie Vernetzung. Auch von Gemeindeseite werden die Ehrenamtlichen durch zum Beispiel gemeinsame Treffen, Öffentlichkeitsarbeit und Informationen unterstützt. Auch in der Gemeinde Bockhorn hatte die Klimagruppe Friesische Wehde das Projekt in der Ratssitzung vom 28. Februar vorgeschlagen.
