Zetel - Nur noch wenige Tage, dann ist auch dieses Jahr vorbei. Für die Mitglieder des „Zeli – Zeteler Lichtspiele“ waren es aufregende zwölf Monate. Sie waren zu Jahresbeginn geprägt von coronabedingten Schließungen, dem schleppenden Neustart, einer großen 101-Jahre-Jubiläumsfeier und einer Filmreise durch das vergangene Kinojahrhundert. Viele hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit waren nötig, um all das auf die Beine zu stellen. Durchatmen steht jetzt an. Ab Januar beginnt wieder ein normales Kinojahr.
Gesang der Flusskrebse
Los geht es am Freitag, 6. Januar, und Montag, 9. Januar, jeweils um 20 Uhr mit einem außergewöhnlich spannenden Drama. „Der Gesang der Flusskrebse“ erzählt von Kya (Daisy Edgar-Jones), die im Alter von sechs Jahren von ihrer Familie verlassen und in den rauen Sumpfgebieten von North Carolina erwachsen wurde. In dem nahegelegenen kleinen Ort Barkley Cove nannte man sie nur das „Marsch-Mädchen“ – und ging nicht gerade nett mit ihr um. So isolierte sich die scharfsinnige und widerstandsfähige Kya mehr und mehr. Erst, als sie sich von zwei jungen Männern aus der Stadt angezogen fühlt, öffnet sich Kya schließlich einer neuen und verblüffenden Welt. Doch als Chase Andrews (Harris Dickinson) tot aufgefunden wird, gerät die schüchterne Kya schnell ins Visier der Ermittlungen.
Warten auf Bojangles
Einen ebenfalls bemerkenswerten Film zeigt das „Zeli“ eine Woche später. In „Warten auf Bojangles“ treffen die Gäste am Freitag, 13. Januar und Montag, 16. Januar, jeweils um 20 Uhr, Georges (Romain Duris) und Camille (Virginie Efira). Ihre Liebe auf den ersten Blick mündet in eine ebenso verrückte wie fantasievolle Ehe. Sie verbringen ihr Leben jenseits aller Konventionen, feiern ausgelassenen Partys mit 300 Gästen und öffnen ihre Post nie. Das ändert sich auch nicht, als ihr Sohn Gary (Solan Machado Graner) geboren wird. Er wird zwischen mit den Partys, dem Song „Mr. Bojangles“ und den zahllosen spontanen Ideen seiner Eltern groß. Eigentlich ein Leben, das seinen ganz eigenen Reiz hat. Doch droht es wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen, als die dunkle Seite von Camille zum Vorschein kommt.
Top Gun: Maverick
Den Abschluss im Januar bildet ein Blockbuster: „Top Gun: Maverick“ ist die Fortsetzung des Kinoerfolgs aus dem Jahr 1986 und wurde von der Kritik hoch gelobt. Seit mehr als 30 Jahren ist Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) als Top-Pilot für die Navy im Einsatz. Als furchtloser Testflieger lotet er die Grenzen des Möglichen aus und drückt sich vor der Beförderung, die ihn auf den Boden verbannen würde. Als er eine Gruppe von Top-Gun-Absolventen für eine Sondermission trainieren soll, trifft er auf Bradley Bradshaw (Miles Teller), den Sohn von Mavericks verstorbenem Co-Piloten und Freund Nick Bradshaw, „Goose“. Konfrontiert mit den Geistern der Vergangenheit, ist Maverick gezwungen, sich seinen tiefsten Ängsten zu stellen, denn die Sondermission wird von allen, die hierfür auserwählt werden, das ultimative Opfer fordern. Das „Zeli“ zeigt „Top Gun: Maverick“ viermal: am Freitag, 20., Montag, 23., Freitag, 27. und Montag, 30. Januar, je ab 20 Uhr. Der Eintritt für sämtliche Filme kostet sechs Euro.
