Exotische Besucher in Dangast: Zwölf Flamingos hat NWZ-Leserreporter Rudolf Behrens am Donnerstagnachmittag in der Nähe des Hafens gesichtet und für den „Gemeinnützigen“ fotografiert. Die Redaktion sagt Danke. Die Vögel kommen aus Zwillbrocker Venn. „Wenn die Tiere rote Ringe mit weißer Schrift tragen, stammen sie von uns“, bestätigte Christoph Rückriem von der dortigen Biologischen Station. Im dortigen gleichnamigen Venn an der niederländischen Grenze gibt es seit den 80er Jahren die nördlichste Flamingo-Brutkolonie. Die meisten der Dangaster Tiere, die zuvor auch in Brake gesichtet worden waren, tragen derartige Ringe. Hormonell gesteuert finden sich brutwillige Flamingos an ihren Brutstätten ein, berichtet Rückriem: „Jungtiere streifen hingegen durchaus 300 bis 400 Kilometer umher. Das ist ein ganz normales Verhalten.“ Doch warum sind die Tiere in Friesland? Durch den niedrigen Wasserstand habe man ein Problem mit einem Fuchs auf der Brutfläche gehabt. Dieser habe die Gelege zerstört und große Unruhe in die rund 120 Tiere der Kolonie gebracht.
Mehr Bilder der Flamingos in Dangast unter: www.nwzonline.de/friesland-fotos
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