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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Krankheit: Alkohol ein Risiko für Ungeborene

11.06.2014

Friesoythe Unter Federführung von Cord-Jürgen Bruns und Ehefrau Christa Bruns sowie Rita Otten von der VHS-Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Cloppenburg haben Eltern sowie Pflegeeltern von Kindern mit Fetaler Alkoholspektrum-Störung (FASD) im Friesoyther St. Franziskus-Haus die Selbsthilfegruppe Oldenburger Münsterland gegründet. Ziel ist es, sich möglichst an jedem ersten Mittwoch im Monat zu treffen, um sich gegenseitig zu informieren.

Cord-Jürgen Bruns referierte über die Fetale Alkoholspektrum-Störung. Bruns forderte, Alkoholkonsum während der Schwangerschaft zu vermeiden, denn dieser könne die Ursache von physischen und psychischen Schädigungen aller Art des ungeborenen Kindes sein. Aber auch das soziale Verhalten könne gestört werden, wie auch die Auffassungsgabe und das Behalten von Erlerntem.

Jährlich würden 4000 Fälle dieser Krankheit in Deutschland diagnostiziert und die Dunkelziffer läge bei 10 000 bis 15 000 Fällen, erklärte Bruns zum Auftreten der Krankheit, die seit den 70er Jahren vor allem in den USA und Kanada bekannt sei.

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Das Störungsbild der Fetalen Alkoholspektrum-Störung sei in Deutschland im Vergleich zu anderen Behinderungen relativ unbekannt. Dies führe regelmäßig bei der Inanspruchnahme von Sozialrechten zu Problemen im Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen. Eine wichtige Aufgabe der FASD-Selbsthilfegruppe sieht Bruns auch darin, diese Unkenntnis in Ämtern aber auch oftmals bei Ärzten und Lehrern zu beseitigen. Insbesondere Lehrer sollten sich weiterbilden. Betroffene Kinder hätten ein Recht auf vollen Unterricht. FASD sei eine anerkannte Behinderung – und zwar die am weitesten verbreitete. Für die allgemeine Anerkennung dieser Behinderung in der hiesigen Region wolle die Selbsthilfegruppe Oldenburger Münsterland sorgen.

Die beiden nächsten Treffen der neuen Selbsthilfegruppe folgen am 2. und am 30. Juli.

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