Altenoythe - „Leinen los“ hieß es am Donnerstagabend beim Regenrückhaltebecken in Altenoythe. Mehr als 30 selbstgebaute bunt geschmückte Flöße und Boote wurden auf ihre Wassertauglichkeit geprüft und ins Wasser gelassen.

Hintergrund der Aktion ist das Zeltlager „tu Huus“, dass das Zeltlager Altenoythe in diesem Jahr als Alternativ-Programm gestartet hat. „Da wir in diesem Jahr kein Zeltlager machen konnten, mussten wir uns was anderes überlegen“, sagt Gruppenleiterin und Organisatorin Anne Hanneken. Ganz das Zeltlager streichen kam nämlich nicht in Frage. Die Idee fing ganz klein mit Bastelideen an und wurde dann immer größer mit zahlreichen Aktionen für die Kinder.

Eine Woche lang, vom 18. bis 25. Juli, konnten die rund 100 angemeldeten Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren zuhause ihre Zelte aufschlagen und sich das Zeltlager in den Garten holen. Jeden Morgen gab es ein Video des rund 50-köpfigen Teams, in dem die Tagesaufgabe erklärt wurde: Etwa einen Grill selbst zu bauen oder wie man sein Zelt richtig sichert. An Veranstaltungen organisierte das Zeltlager-Team dann beispielsweise ein Open-Air-Kino, eine Rallye oder einen Freiluftgottesdienst. „Auch die Reaktion der Eltern war unglaublich. Die haben uns und die Kinder bei jeder Aktion unterstützt“, so die Organisatorin. Am Freitagabend endete das Zeltlager mit einem Abschlusstreffen. Gesichert wurde die Floß-Aktion vom der DLRG Friesoythe, die mit acht Leuten die Boote prüften.