Altenoythe - Viele Stunden verbrachten die Mitglieder des Arbeitskreises „Dorfchronik Altenoythe“ in Bibliotheken und über Kirchenbüchern. Sie sichteten unzählige alte Fotos und nahmen Karten ganz genau in Augenschein. Doch bald ist es vollbracht: Die umfassende Dorfchronik für Altenoythe, die in enger Zusammenarbeit mit dem Heimatverein entstand, steht kurz vor der Fertigstellung.
„Es war ein langer Weg bis zu dieser Chronik. Aber was lange währt, wird endlich gut“, sagte Heimatverein-Vorsitzender Richard Hardenberg mit Blick auf die zeitaufwendige und akribische Recherchearbeit des Arbeitskreises. Hermann Reiners, Willi Sprock, Heinz Rammler und Marianne von Garrel haben auf 768 Seiten die bewegte Geschichte von Altenoythe zusammengestellt.
Interessierte Leser erfahren zum Beispiel, wie Altenoythe besiedelt wurde und wie dessen Wappen entstand. Auch Abschnitte über die Meierhöfe, Wegeverbindungen und die Post dürfen nicht fehlen. Neben der Dorfhistorie geht es natürlich auch um die Geschichte der Altenoyther Kirchen mit Pfarrern und Viekarie. Dass Altenoythe nicht von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont blieb, wird ebenso aufgezeigt wie die Entwicklung der Landwirtschaft und der medizinischen Versorgung. Weitere Kapitel widmen sich ausführlich dem Verwaltungs-, Schul- und Mühlenwesen.
Auch die Geschichte örtlicher Vereine wird beleuchtet: Hegering, Gesangverein, Feuerwehr, Schützenverein, Landvolk, Karnevalsverein, Seniorengruppe oder Sportverein, um nur einige zu nennen. Neben der Dorfgeschichte finden aber auch Gedichte, Bauernregeln und Sagen Platz in der Chronik.
Am 15. Dezember soll die Chronik erscheinen und 20 Euro pro Stück kosten. „800 Exemplare werden gedruckt, es gab 450 Vorbestellungen“, sagte Hardenberg. „Wir sind voller Freude.“
Die Arbeit an der Dorfchronik hat die LzO-Stiftung für den Landkreis Cloppenburg mit 2500 Euro finanziell unterstützt. Die Stiftungsratsmitglieder Ludger Hespe und Frank Naber überreichten den symbolischen Scheck nun im Dorfgemeinschaftshaus Altenoythe an den Heimatverein. „Wir danken der LzO für diese tolle Unterstützung“, sagte der Heimatverein-Vorsitzende Hardenberg.
