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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Bedarf der Kinderbetreuung den Eltern anpassen

27.02.2016

Gehlenberg Der erste Spatenstich für die Erweiterung der Kinderkrippe ist getan. Nachdem in der Kindertagesstätte St. Monika die vorhandenen Krippenplätze schon seit längerem nicht mehr ausreichten, können die Eltern, deren Kinder auf einer Warteliste stehen, nun auf baldige Abhilfe hoffen. Rechnungsführer Heinrich Grote konnte zum ersten Spatenstich Bürgermeister Sven Stratmann, den Hausherren Pater Johny, Ortsvorsteher Hans Meyer, Hans Kramer und Kerstin Kramer vom Planungsbüro, Heiner Wilken vom Kirchenvorstand und die Leiterin der Tagesstätte, Jutta Hoff, begrüßen.

Grote stellte zunächst in einem Rückblick auf den ersten Bauabschnitt fest, dass es in den Jahren um 2009 von manchen Seiten noch erhebliche Bedenken hinsichtlich der Notwendigkeit einer Krippe und deren Auslastung gegeben habe. Doch flexible Arbeitszeiten und eine notwendige Entlastung der Eltern bei der Kinderbetreuung hätten sehr bald gezeigt, dass der gesellschaftliche Wandel neue Herausforderungen mit sich gebracht habe.

Für den jetzigen Anbau sind die Pläne bereits erstellt und der Kostenrahmen ist nach den vorliegenden Angeboten abgesteckt. Bürgermeister Stratmann stellte ebenfalls fest, dass man den Bedarf an Krippenplätzen lange Zeit nicht richtig eingeschätzt habe. Durch die Veränderungen in der Gesellschaft, vor allem im Arbeitsbereich der Eltern, durch Zuzüge von Flüchtlingsfamilien, durch die Inklusion und weitere Faktoren sei es notwendig, den vorhandenen Anforderungen gerecht zu werden und den Bedarf anzupassen. Architekt Hans Kramer aus Friesoythe stellte eine Fertigstellung des Gebäudes bis zum Beginn des kommenden Schuljahres in Aussicht, sofern jetzt bald mit den Arbeiten begonnen werde.

Grünes Licht hat unterdessen der Kreis-Jugendhilfeausschuss für eine Bezuschussung des zweiten Krippenbaus während seiner jüngsten Sitzung gegeben. Geplant ist die Einrichtung von 15 Plätzen. Die Kosten für die Erweiterung werden sich nach Angaben der Kreisverwaltung auf 253 000 Euro belaufen, darunter 223 000 Euro für den Bau und 30 000 Euro für die Ausstattung.

Wie die Kreisverwaltung mitteilte, übernimmt die Landesschulbehörde 180 000 Euro, das Bischöflich Münstersche Offizialat 18 250 Euro. Folgt der Kreistag dem Votum des Jugendhilfeausschusses, wird maximal ein Zuschuss in Höhe von 27 375 Euro bewilligt.

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