• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Bei Mobbing hört der Spaß auf

12.05.2017

Altenoythe Das Ensemble Radiks aus Berlin führte kürzlich für die rund 95 Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen der Heinrich-von-Oytha-Schule, Oberschule Friesoythe, das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ auf. In diesem Stück wird Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing, als Hauptthemenfeld in den Mittelpunkt gerückt.

In dem Theaterstück werden versteckt auch persönliche und rechtliche Folgen von Beleidigungen, Bedrohungen und sexueller Belästigung über Internet und Handy sowie der Missbrauch von Daten thematisiert. Die Schüler sollen so einen verantwortungsbewussten Umgang mit den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram vermittelt werden.

In dem Stück wird die musikbegeisterte 17-jährige Lea in eine Casting-Agentur aufgenommen. Dies führt zu Neid bei ihren Freunden, und der führt sogar bis zur Ausgrenzung und Mobbing über die sozialen Netzwerke im privaten wie auch im schulischen Bereich.

Versuche von Lea, sich gegen Lügen und Behauptungen zu wehren, verschlimmern ihre Situation allerdings nur noch mehr. Klärungsversuche seitens des Lehrers verhindern keine weiteren Beleidigungen. Es geht sogar so weit, dass Lea sich zurück zieht und die Schule meidet als ein Video auftaucht, das Lea betrunken in einer Toilette zeigt.

Die Schauspieler Romana Schneider und Philipp-Manuel Bodner, die in verschiedenste Rollen schlüpften, erschufen auf der Bühne eine reale, jugendnahe Geschichte rund um das Thema Mobbing, die bei den Schülern Gehör findet.

Im Anschluss an die Aufführung hatten die Schüler zudem Gelegenheit, mit den Schauspielern über das Stück ins Gespräch zu kommen. Vertieft wurde die Thematik danach in den jeweiligen Klassen mit den Klassenlehrern. Die Planung und Organisation übernahm Schulsozialarbeiterin Anne Rühländer vom Caritas Sozialwerk.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.