Friesoythe - Es war ein Aufeinandertreffen der besonderern Art. Erstmals stellten sich Vertreter der Landesregierung im Landkreis einer öffentlichen Debatte um die geplante Änderung des geltenden Landesraumordnungsprogramms (LROP). Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Johanne Modder, der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wiard Siebels, sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Geuter folgten der Einladung des Kreislandvolkverband Cloppenburg, der die Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Landvolk im Emsland und im Landkreis Oldenburg vorbereitet hatte.
Und so fanden sich am Donnerstagabend 500 Besucher im Forum am Hansaplatz ein, um einer spannenden und mitunter hitzig geführten Diskussion zu folgen. Seitens der Landwirte standen der Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg und Moderator des Abends, Hubertus Berges, der Vorsitzende des Ortslandvolkes Friesoythe, Thomas König, sowie der Geschäftsführer des Verbandes im Kreis Cloppenburg, Bernhard Suilmann, auf dem Podium. Die Ausgangslage war klar: Die der Novelle des LROP sieht vornehmlich im Nordwesten Niedersachsens vor, landwirtschaftliche Nutzflächen unter Moorschutz zu stellen und wiederzuvernässen. Viele Landwirte fürchten deshalb um den Fortbestand ihrer Höfe und eine Schädigung des ländlichen Raums. Als Regierungsfraktion übt die SPD maßgeblichen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung und Neuausrichtung des Landesraumordnungsprogramms aus. Da gab es am Abend zwischen den Fronten vieles zu klären.
Einen ausführlichen Bericht über die Podiumsdiskussion lesen Sie in der Sonnabend-Ausgabe Ihrer Nordwest-Zeitung.
