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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Fasan nach wie vor Problemkind

03.04.2017

Friesoythe Auf ein 60-jähriges Bestehen kann in diesem Jahr die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Friesoythe zurückblicken. Groß gefeiert werden soll das Jubiläum nicht. Ihre Hörner ließ die 30-köpfige Gruppe am Donnerstagabend im Burghotel erklingen und eröffnete mit den Signalen „Sammeln der Jäger“ und „Begrüßung“ die Frühjahrsversammlung des Friesoyther Hegerings mit seinen 175 Mitgliedern.

Im Mittelpunkt standen der Streckenbericht und die Ehrung langjähriger Mitglieder. „Der Fasan ist nach wie vor das große Problemkind der Niederwildjagd. Der Bestand ist von Jahr zu Jahr, trotz schonender Bejagung, rückläufig“, sagte Hegeringleiter Jürgen Dolberg in seinem Jahresbericht. Im vergangenen Jahr wurden 47 Tiere gestreckt. Im Vorjahr waren es noch 94. Das sei alarmierend. Nach den Gründen werde unter den Experten schon lange spekuliert.

Bei den Hasen wurden 115 (135) „Langohren“ gestreckt. Zur Strecke kamen weiterhin 236 Enten (196), 588 (801) Ringeltauben, 260 (181) Rabenkrähen, 39 (146) Kaninchen und 71 Nutria, außerdem 64 Füchse. Bei der Gehörnbewertung bescheinigte Forstamtmann Enno Striowsky den Weidmännern aus der Eisenstadt, den Abschuss durchaus richtig getätigt zu haben. Gestreckt wurden im Jagdjahr 156 (144) Stücke Rehwild. Auffallend der hohe Anteil an Fallwild mit 52 Stücken. Im vergangenen Jagdjahr wurden zudem 17 Stücke Damwild und 17 Stücke Schwarzwild zur Strecke gebracht.

Schießobmann Heinz Wagener kündigte die Termine der Übungs- und Wettkampfschießen an. Hegeringleiter Dolberg verwies auf eine erfolgreiche Tauben- und Nutriajagd für einen guten Zweck. Theo Pancratz, Obmann der Bläsergruppe, verwies auf ein ereignisreiches Jahr mit 22 öffentlichen Auftritten. Heinz Sprock, Obmann für das Hundewesen, informierte über Hunde-Prüfungen. „Die Quantität an Hunden ist gut. Aber leider nicht immer die Qualität“, kritisierte der Hundeobmann, der mittlerweile seit 40 Jahren dieses Amt ausübt. Dafür wurde er vom Vorsitzenden Dolberg mit der Verdienstnadel in Bronze der Landesjägerschaft Niedersachsen geehrt.

Kritik übte der Friesoyther Hegeringleiter am Verhalten der Landesjägerschaft. Er bezog sich dabei auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover in Sachen verunfalltes Wild. „Ich wünsche mir mehr Aktivität der Verantwortlichen auf Landesebene. Als Jäger sollten wir nicht alles so hinnehmen, sondern uns wehren“, so Dolberg. Diese Entwicklung müsse man beobachten, wenn man in Zukunft noch auf Jagd gehen wolle. Kassenwart Wilfried Wulfers verwies auf eine gesunde Kassenlage.

Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdschutzverband: Dirk Roter, Theo Pancratz, Franz-Josef Ortmann, Hubert Möller, Gerold Jungsthöfel-Diekmann (alle 25 Jahre); Georg Glup, Gerd von Garrel (beide 40 Jahre); Ewald Vagelpohl, Clemens Ortmann, Wilhelm Kösters, Lukas Einhaus, Heinrich Averbeck (50 Jahre). Die Ehrenmitgliedschaft erhielten Gerd von Garrel und Johannes Bernard Gerwing.

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