Kamperfehn - Der zum fünften Mal am Tag der Deutschen Einheit durchgeführte Fehnflohmarkt in Kamperfehn entlang der Kanalstraße Nord am Elisabethfehnkanal animierte wieder zahlreiche Menschen, über die Einkaufsmeile des Marktes zu flanieren. Nach Schätzungen mehrerer Verkaufsstandinhaber lag die Besucherzahl bei rund 15 000. In der Tat zog sich eine lange Schlange von Schnäppchenjägern über die mehr als zwei Kilometer lange Einkaufsstraße und ließ den Fehnflohmarkt für Verkäufer wie für Einkäufer zu einem großen Erfolgserlebnis werden. Das achtstündige Marktgeschehen war von einem großen Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtsstraßen sowie von einem ständigen Kommen und Gehen der Besucher gekennzeichnet.
Schon kurz nach der Eröffnung drängten sich die interessierten Käufer an der langen Reihe der Verkaufsstände. Die „Fehnmarktmeile“ reichte im Südwesten von der Einmündung der Seitenstraße Königsrolle, in die Kanalstraße Nord, bis im Nordosten zur Einmündung der Glittenbergstraße. Entlang dieser Strecke hatten rund 200 Marktbeschicker ihre Verkaufsstände aufgebaut. „Der Verkauf lässt sich sehr gut an, da muss man einfach zufrieden sein. Das Kommen hat sich gelohnt“, war sich ein Ehepaar aus Papenburg einig. „Meine guten Erfahrungen aus den Vorjahren haben sich auch jetzt wieder bestätigt“, so ein Händler aus Wardenburg.
Das Angebot reichte von Antiquitäten aus Porzellan, Metall und Holz wie beispielsweise Möbeln und Wanduhren über Handwerkskunst und Trödel wie Kerzenleuchter, Sammeltassen, Bilder, Bücher, Gläser, Kinderspielzeug, Kleidung, Geschirr, Werkzeug, Elektrogeräte, Töpfe und Pfannen bis hin zu modernen Tonträgern.
Der Organisator des großen Events, Olaf Honnef, zeigte sich rundum zufrieden.
