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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Adventsfeier: In Gedenken an einen Visionär

05.12.2017

Friesoythe Verantwortlich leben – solidarisch handeln, so steht es an der Wand im Friesoyther Franziskushaus. Zum Gedenken an Adolf Kolping, der am 4. Dezember 1865 in Alter von 51 Jahren verstarb, hatte die Kolpingfamilie Friesoythe zur jährlichen Adventsfeier und zum Gedenktag eingeladen. Zuvor feierte man zu schönen Klängen des Kolping-Blasorchesters in der St.-Marien-Kirche den Gedenkgottesdienst.

„Die Zeit an sich betrachtet ist völlig wertlos, sie erhält den Wert für uns erst durch unsere Tätigkeit in ihr“, so ein Zitat von Visionär Kolping. Bei leckerem Christstollen und Glühwein berichtete Vorsitzender Elimar Teipen den „Gesellen“ vom Tun der Kolpingfamilie. Kolping gründete 1849 den „katholischen Gesellenverein“, ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten zur Bewältigung persönlicher Nöte und sozialer Probleme.

Präses Pfarrer coop. Ulrich Bahlmann gab eine Frage von Jugendlichen weiter: „Was ist Kolping?“ Die Antwort: Kolping bedeutet Familie. Teipen freute sich, dass es in der Kolpingfamilie wieder eine Jung-Kolping-Gruppe gibt.

Die Nikolausaktion, ist ein Beispiel für das Engagement der Friesoyther Kolpingfamilie. Martin Brüggemann organisiert seit 1954 diesen traditionellen Brauch in Friesoythe. „Es ist inzwischen eine logistische Herausforderung geworden“ so der „Vater“ der Nikoläuse, der 17 Gruppen am 5. Dezember auf die Hausbesuche vorbereitet. „Die ganze Kolpingfamilie hilft mit und so ist es jedes Jahr für uns alle ein Highlight“, freut sich Brüggemann. Auch die Carla-Weihnachtspäckchen-Aktion wird von der Kolpingfamilie unterstützt.

Besinnliches wurde von Bernd Möller vorgelesen, Kolping-Mitglied und stellvertretender Landrat. Es ging um die vier Adventskranzkerzen als Symbole für Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung.

Neben einem Reisebericht mit Fotos aus Kevelar und Xanten wurden Mitglieder für ihre langjährige Treue ausgezeichnet. Zum „Stamm-Kolping“ gehörend, zeigen sie seit Jahrzehnten Flagge für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln, so Teipen in seiner Laudatio. Für seine 65-jährige Mitgliedschaft wurde Heinrich Wimberg-Luhmann (konnte zur Ehrung nicht dabei sein) ausgezeichnet, geehrt mit Urkunde und Ehrennadel wurden zudem Franz-Josef Landwehr (60 Jahre Mitglied), Johann Kleimann (50 Jahre) und Elisabeth Kleene (25 Jahre). Dem vor einigen Tagen verstorbenen Hermann Plaggenborg konnte kurz vor seinem Tod die Ehrung für seine 60-jährige Mitgliedschaft ausgesprochen werden.

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