• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Aktion Restcent: Friesoythes Stadtmitarbeiter helfen dieses Jahr an zwei Stellen

18.12.2019

Friesoythe Bei gleich zwei Empfängern haben die mehr als 200 Mitarbeiter der Stadt Friesoythe schon vor dem vierten Advent für Freude gesorgt. Petra Oltmann und Manfred Hüffer vom Personalrat überreichten jeweils einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an den Verein Leukin in Ostrhauderfehn und an die Familie Plaggenborg. Das Geld stammt aus der Aktion Restcent.

„Das ist immer der schönste Termin im Jahr“, sagte die Personalratsvorsitzende Petra Oltmann bei der Spendenübergabe: „Hierzu brauchen wir keine Vorbereitung und auch keine Unterlagen.“ Bei der Restcent-Aktion verzichten die Mitarbeiter der Friesoyther Stadtverwaltung auf die Cent-Beträge des Nettogehalts und kriegen ein „rundes Gehalt“ – die zwei Stellen hinter dem Komma fallen also weg. Dabei werden Vorschläge der Mitarbeiter jedes Jahr gesammelt, um dann gemeinsam zu entscheiden, wem geholfen wird. Nach den Vorschlägen von Heidi Stoff für Leukin und von Maria Westerhoff für Familie Plaggenborg war die Entscheidung gefallen.

Leukin gibt es bereits seit 23 Jahre. Der Verein ist durch seinen Kampf gegen Leukämie zu einer überregionalen Größe geworden. „Das Geld bleibt in Friesoythe“, verspricht die Vereinsvorsitzende Anna Fennen. Eine Typisierung für die DKMS an den Berufsbildenenden Schulen sei schon in Planung. „Wichtigste Priorität hat für uns, an Schulen aufzuklären“, sagt Fennen. Ab 17 Jahren kommt man nämlich als potenzieller Spender in Frage. „Je jünger der Spender, desto größer die Heilungschance.“

Alexandra Plaggenborg hat eine siebenjährige Tochter namens Mia. Das Mädchen ist unheilbar krank. Ärzte hatten metachromatische Leukodystrophie (MLD) bei ihr festgestellt. MLD ist eine seltene Nervenkrankheit, bei der aufgrund eines Gendefekts die schützende Myelinschicht zerstört wird. Nervenimpulse können dann nicht mehr fortgeleitet werden. „Das Kind verlernt alles bis zur Schwerstbehinderung“, erklärt die Mama. Das mache sich durch Geh- und Leseschwierigkeiten bemerkbar. Wie alt Mia wird, kann keiner voraussagen. „Wir machen das Beste aus unserem Schicksal“, sagt die tapfere Mutter.

Umfrage
Machen Sie mit beim großen Landkreis Cloppenburg-Check. Was gefällt Ihnen besonders in Ihrer Gemeinde/Stadt und wo sehen Sie noch Verbesserungspotential?

Niklas Grönitz Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2457
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.