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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Ein Anschlag als letzte Lösung?

04.04.2018

Friesoythe Die Theatergruppe „TheARTer“ bringt wieder ein neues Stück auf die Bühne. Aufgeführt wird „Utopis“ am Samstag, 21. April, um 20 Uhr im Forum am Hansaplatz in Friesoythe. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Und darum geht es: Der Konzern Utopis Pharma hat es durch undurchsichtige, teils kriminelle Machenschaften geschafft, sein Präparat Utopis auf dem Weltmarkt zu etablieren. Nach der Einnahme verfällt der Anwender in einen komatösen Schlafzustand, in dem er sich in seiner perfekten Welt wiederfindet. Doch Utopis spaltet die Menschheit in zwei Lager: Die Maskierten, eine formlose Masse, die den Konzernchef Wolff vergöttert, und die A.U.T.E. (Anti Utopis Terror Einheit), eine radikale Aktivistengruppe, die den Pharmakonzern zerstören will.

In diese Welt wird nicht nur der Freundeskreis um Eva, Dan, Laila und Jenny geworfen, um sich einer Seite zuzuordnen, sondern auch das Publikum. Doch welche Seite bezieht man, wenn keine die richtige ist?

Mit seiner Wunderdroge bringt der Konzern mehr als die halbe Welt unter seine Kontrolle. Firmenchef Wolff kauft sich in Regierungen ein, erobert die Welt. Er strebt nach Macht und ist bereit, über jede Leiche zu gehen. Ebenso besessen, wie Wolff von der Idee der Weltherrschaft ist, ist der Anführer davon, Wolff und den gesamten Konzern auszulöschen. Zwei Radikale, die es schaffen, eine große Gefolgschaft aufzubauen.

Die Situation eskaliert. Das große Finale ist ein Terroranschlag auf Utopis Pharma. Und den wird der Zuschauer live miterleben!

Es ist das mittlerweile vierte Stück, das Spielleiterin Tanja Witte selbst geschrieben hat. „Utopis“ spielt zwar in einer dystopischen Welt (negatives Zukunftsbild), bezieht sich dennoch auf viele Aspekte aus aktuellen pharmazeutischen Diskussionen. „Das Thema ist sehr ernst, unsere Umsetzung sehr dunkel. Wer nach etwas zum Lachen sucht, ist (dieses Mal) bei uns an der falschen Adresse“, heißt es von Seiten der Theatergruppe. Das sollte spätestens dann klar sein, wenn man darüber nachdenkt, dass die Gruppe einen Terroranschlag spielen wird.

Warum widmet sich die Gruppe so einem ernsten Thema? „Theater ist für uns mehr als nur lustige Komödien. Theater kann spannend sein, kann einen fesseln, kann zum Nachdenken anregen, kann einen gruseln. Und Theater muss sich nicht hinter irgendwelchen Blockbustern verstecken. Theater ist mehr und das wollen wir beweisen“, so „TheARTer“.

Es spielen: Tanja Witte (Eva), Alexander Budde (Dan), Merle Themann (Laila), Anne Kamphaus (Jenny), Maik Kamphaus (Wolff), Lill Themann (Handlanger), Ingo Buschermöhle (Anführer) sowie Verena Deeken, Lena Wieben und Ellen Reinert (alle Statisten). Hinter der Bühne sorgen Marcel Wulf, Carina Kunert und Michael Schwieger für einen reibungslosen Ablauf.

Der Eintritt kostet sechs Euro, Schüler und Studenten zahlen vier Euro€. Der Reinerlös der Veranstaltung wird wie in den Vorjahren einem guten Zweck gespendet.

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