FRIESOYTHE - Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Hildegard Kuhlen kritisierte auf der jüngsten Mitgliederversammlung unter anderem auch das Bundesbaugesetz. Insbesondere, dass Stallbauten im Außenbereich vorrangig behandelt würden und die Kommune keinerlei Einfluss auf den Bau von Stallanlagen oder Biogasanlage habe. Den Hähnchenmaststall an der Ellerbrocker Straße, der dank der Rücksicht der einstigen Antragsteller nicht mehr gebaut werde, der dort auch völlig fehl am Platze gewesen wäre, hätte von der Kommune nicht verhindert werden können, so die Vorsitzende.
Seitens des Stadtverbandes will man den CDU-Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp auffordern, sich für eine Änderung des Gesetzes stark zu machen, damit Kommunen zumindest in schwierigen Einzelfällen mitentscheiden können. Auch beim Bau der Biogasanlagen sei längst die Grenze des Erträglichen mit rund 40 Anlagen im Stadtgebiet überschritten worden, hieß es auch aus der Versammlung. Dem stimmte Bürgermeister Wimberg ausdrücklich zu.
Die anstehenden Vorstandswahlen waren reine Formsache: Vorsitzende, Hildegard Kuhlen, stellv. Vorsitzender Bernd Hardenberg; Schriftführerin Hedwig Nienaber. Als Beisitzer wurden gewählt: Heinz Cordes (Gehlenberg), Erich Eilers (Neuscharrel), Gerhard Bruns (Neuvrees), Josef Trenkamp (Markhausen), Georg Glup (Thüle), Rudolf Emken (Kampe) und Bernd Wichmann (Friesoythe).
