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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Gesundheit: „Stehen vor ungewisser Zukunft“

11.02.2020

Friesoythe Die Zeit drängt. Das machten die Mitglieder der Rheumaliga Friesoythe mehr als deutlich. Der Verein braucht ein neues Becken für die Therapieeinheiten, und das so schnell wie möglich. Um der Dringlichkeit Ausdruck zu verleihen, startete die Rheumaliga innerhalb des Vereins eine Unterschriftenaktion. Schnell kamen rund 500 Unterschriften zusammen. Diese Liste überreichten Mitglieder am Montag Bürgermeister Sven Stratmann.

Seit 34 Jahren bietet die Rheumaliga Friesoythe, mit 835 Mitgliedern einer der größten Arbeitskreise in Niedersachsen, Kurse an. Seit 34 Jahren finden diese im Schwimmbad des St.-Marien-Hospitals Friesoythe statt. Acht Kurse am Tag, 40 Kurse in der Woche.

Das ist im Hospital-Bad aber wie bereits berichtet bald nicht mehr möglich. Die Anlage ist alt und störungsanfällig und soll nicht mehr in Schuss gebracht werden. Spätestens Ende 2021 ist Schluss – wenn die Technik nicht schon eher schlapp macht.

„Wir machen uns große Sorgen, denn noch stehen wir ohne neue Möglichkeit da“, sagte Heinz Reiners von der Rheumaliga, als er gemeinsam mit Marianne Stammermann, Nina Meyer, Adelheid Böckmann und Christine Kalmlage die Unterschriften überreichte. „Die Ungewissheit bringt viel Unruhe in den Verein“, sagte Stammermann. Seit ein paar Jahren schon bemühe man sich um eine Alternative. Konkretes sei dabei aber noch nicht herausgesprungen. „Wir wollen aber in die Zukunft blicken können“, so Reiners.

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Ein Lichtblick ist aber ein Plan der Stadt Friesoythe, am Aquaferrum ein Therapiebecken zu bauen. Dieses könnte in Verlängerung zum vorhandenen Schwimmbecken gebaut werden. „Für diesen Standort brauchen wir keine großen Umbaumaßnahmen“, sagte Aquaferrum-Betriebsleiter Timo Ukena. Er würde sich auch sehr über ein zusätzliches Becken freuen. Denn auch wenn die Rheumaliga dieses zeitlich sehr in Anspruch nehmen würde, bliebe noch genügend Zeit, um dort selbst Kurse anbieten zu können.

„Wir brauchen eine schnelle Lösung“, sagte Bürgermeister Sven Stratmann seine Unterstützung zu. Es müsse aber erst durch die Wirtschaftsbetriebe Stadt Friesoythe GmbH (Wibef) als Betreiber und durch die politischen Gremien der Stadt Friesoythe als Geldgeber beraten werden.  An diesem Mittwoch werden auf der Wibef-Gesellschafterversammlung konkrete Pläne für die Zukunft des Aquaferrums vorgestellt. Dann ist auch der Bau eines Therapiebeckens Thema. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus am Stadtpark.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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