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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Inklusion: Allen eine Stimme geben

18.01.2020

Friesoythe „Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen.“ Das sagte Bernd Hempen vom Caritas-Verein Altenoythe bei der Informationsveranstaltung des Beirates für Menschen mit Beeinträchtigungen der Stadt Friesoythe am Donnerstagabend im Friesoyther Rathaus. Dazu begrüßte Vorsitzender Andreas Tegeler zahlreiche Beiratsmitglieder aus dem gesamten Landkreis.

Ein Thema war das Projekt „Gelingende Kommunikation“. „Wir nehmen an diesem Modellprojekt teil. Ziel ist es, auch sprachliche Barrieren in der Öffentlichkeit abzubauen. Gelingende Kommunikation ist Grundlage für eine Teilhabe am öffentlichen Leben und eine Wertschätzung des Unterstützungsbedürftigen zugleich“, betonte Projektkoordinator Hempen. Er warb dafür, dass sich Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und andere Institutionen für die barrierefreie Kommunikation öffnen. „Wer nicht sprechen und oft auch nicht lesen kann, benötigt besondere Unterstützungsformen, um die einfachsten und alltäglichsten Dinge des Lebens möglichst eigenständig zu meistern“, sagte Hempen. Piktogramme (Bildzeichen), leichte oder einfache Sprache, Gebärden und Tablets sind nur einige Beispiele, wie Kommunikation unter erschwerten Bedingungen gestaltet werden kann. Es seien die ganz normalen kleinen Dinge, die zur Lebensqualität beitragen und im Alltag zählen, wenn die Kommunikation gewährleistet ist: zum Bäcker gehen, Sport- und Freizeitangebote nutzen, ein Restaurant besuchen und Speisen bestellen, eine Arztpraxis oder die Apotheke aufsuchen.

Die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB) für den Landkreis stellte der ehrenamtliche Koordinator Helmut Strey vor. „Wir möchten Wegweiser für Ratsuchende und Betroffene sein, ermutigen, Ziele und Pläne für ihr Leben zu entwickeln und ihr Handeln zu stärken.“Die EUTB unterstützt und berät kostenlos in Fragen zu Rehabilitation und Teilhabe.

Das von der Caritas umgesetzte Projekt „Nimm einfach Platz und einfach Mensch sein“ stellte Koordinatorin Irene Block vor: „Mehr als 500 Teilnehmer haben sich aktiv und leidenschaftlich mit dieser Idee auseinandergesetzt.“ 55 Wohlfühlplätze, zum Teil in Form von Sitzbänken, wurden so im Kreis geschaffen.

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