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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Josefstag: Im Mittelpunkt steht die Jugend

17.03.2018

Friesoythe Sozial benachteiligten oder individuell beeinträchtigen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, denen hilft der Soziale Briefkasten in Friesoythe. Im Zuge des Josefstags – einem Aktionstag, der die Bedeutung der sozialen Arbeit mit jungen Erwachsenen hervorhebt – informierte die Einrichtung über die Tätigkeiten im Sozialen Briefkasten. Zu Gast waren der evangelische Pfarrer Joachim Prunzel und die Schulleiterin der Elisabethschule, Ilona Stiefs.

Dabei ergaben sich für die beiden Besucher nicht nur ganz neue Einblicke, sie konnten in der Jugendwerkstatt auch richtig mit anpacken. Pfarrer Joachim Prunzel war in dem Bereich Hauswirtschaft tätig. Gemeinsam mit Sarah-Lisa Gadzikowski (24) stellte er Ingwer-Gummibärchen her, was für Sarah-Lisa eine schöne Erfahrung war: „Es war interessant, jemandem etwas zeigen zu können.“

Dabei ist Sarah-Lisa erst seit einer Woche in der Jugendwerkstatt tätig. Sie ist auf der Suche nach einer Ausbildung, zum Beispiel zur Konditorin oder Floristin. In der Jugendwerkstatt wird ihr dabei geholfen. „Wir bieten Unterricht an und machen Bewerbungstraining mit den jungen Erwachsenen“, sagte Ursula Decker vom Sozialen Briefkasten. Jeder Teilnehmer der Jugendwerkstatt soll nämlich ein Anschlussangebot erhalten, damit eine dauerhafte Integrierung ins Arbeitsleben möglich ist.

Das ist auch das Ziel von Marcel Sommer (17) und Daniel Schmorr (25). Beide sind in dem Bereich Holztechnik der Jugendwerkstatt tätig. Diesen Bereich lernte am Freitagmorgen Ilona Stiefs kennen. Daniel absolviert dort sein zweites Ausbildungsjahr und fühlt sich sehr wohl. „Hier wird dir etwas auch mal genauer erklärt“, sagte Daniel.

Er und Marcel nehmen seit dem vergangenen Sommer an der Jugendwerkstatt teil. Für Marcel geht es bald nach Papenburg, wo er in einer ähnlichen Einrichtung eine Ausbildung zum Tischler beginnt. Währenddessen stehen für Daniel jetzt erstmal Prüfungen an.

Mit den jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen, ihnen bei Problemen zur Seite zu stehen, ist eine weitere wichtige Aufgabe in der Jugendwerkstatt. „Damit der Kopf frei ist“, sagt Jörg Busse, der neue Leiter der Jugendwerkstatt. Er folgt auf Iris Schulze, die 21 Jahre die Leitung innehatte. Renate Geu­ter, die neue Vorsitzende des Sozialdienstes Katholischer Männer – dem Träger des Sozialen Briefkastens –, möchte die Einrichtung in Zukunft weiterentwickeln. „Es gibt junge Leute, die Hilfe benötigen. Da ist es wichtig, dass wir jemanden haben, der Unterstützung anbietet“, so Geuter.

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