FRIESOYTHE - „Ich glaube wir haben deutlich gemacht, wir sind da!“ Das sagte die Friesoyther CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hedwig Nienaber zu Beginn ihres Jahresberichtes auf der Mitgliederversammlung im Burghotel.
Es habe zahlreiche interessante politische Gesprächsrunden gegeben. Jeder Bürger habe die Möglichkeit gehabt, sich zu informieren, sich einzumischen und mitzuwirken, erklärte die Vorsitzende. Sie verwies darauf, dass 14 neue Mitglieder aufgenommen worden seien und der Ortsverband jetzt 260 Mitglieder zähle.
Es wurden drei neue Arbeitskreise gegründet: Jugend und Familie, Wirtschaft und Umwelt sowie Integration. Die Mitglieder der Arbeitskreise sollen das Gespräch mit gestaltenden Politikern auf allen Ebenen suchen und ihre Meinungen und Erfahrungen weitergeben.
Zu einer Talkrunde für junge Leute mit dem Junge-Union-Vorsitzenden Philipp Mißfelder hatte der Ortsverband ins Kulturzentrum „Wassermühle“ eingeladen. Über 100 politisch interessierte Jugendliche aus dem ganzen Landkreis seien dabei gewesen, so Nienaber.
In zwei Kindergärten organisierte die CDU eine ehrenamtliche Kinderbetreuung. Jeweils an einem Nachmittag in der Woche engagieren sich CDU-Frauen für die Kleinsten der Gesellschaft.
Für Hedwig Nienaber sowie für den gesamten Vorstand gab es viel Lob. Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg betonte, dass die Vorsitzende in ihrer zweijährigen Amtszeit viel angestoßen habe.
Bei den anstehenden Wahlen erklärte der 2. Vorsitzende Johannes Petri, aus beruflichen Gründen nicht wieder zu kandidieren. Nienaber lobte sein Engagement und dankt ihm im Namen der Partei mit einem Präsent. Hedwig Nienaber wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Neuer 2. Vorsitzender ist jetzt Bernd Wichmann, der sein Amt als Schriftführer aber weiterführt. Auch seine Wahl wie die der übrigen Kandidaten erfolgte einstimmig. Zum 3. Vorsitzenden wurde Wolfgang Niehaus neu in den Vorstand gewählt. Als Beisitzer wurden Elisabeth Poschmann, Dagmar Nonnenmacher, Bernhard Möller, Jan Roter, Hermann Tepe, Hans Tholen, Lothar Vahl und Thomas Slaghekke gewählt.
Zum Abschluss der Versammlung referierte der Bürgermeister zur Stadtentwicklung. Die Verkehrsinfrastruktur habe mit dem zweiten Bauabschnitt der Entlastungsstraße einen Schritt nach vorne gemacht. Am 20. Juni soll der zweite Bauabschnitt eingeweiht und dem Verkehr übergeben werden, betonte Wimberg. Für 2012/13 sei der dritte Bauabschnitt geplant, Genaues wisse man allerdings noch nicht. Wichtig sei dann die Moorstraße und Kirchstraße in die Obhut der Stadt zu bekommen, um mehr Wirkungsmöglichkeiten zu haben.
Die demographische Entwicklung könne auch Einfluss auf Friesoythe beim Erhalt von kleinen Schulen und Kindergärten haben, so der Bürgermeister. Friesoythe müsse Familienstadt bleiben.
