Friesoythe - Der Friesoyther Stadtpark mit den drei Fischteichen bildet hinter dem neuen Rathaus die grüne Lunge und eine Oase der Ruhe inmitten von Friesoythe. Und derzeit auch Station für alle „Pokémon“-Jäger, beheimatet der Stadtpark doch jede Menge Möglichkeiten, die kleinen Monster zu fangen.

Aber auch ohne dieses kleine Smartphone-Spiel lohnt ein Besuch für die ganze Familie – und dafür bieten sich die Sommerferien geradezu an. Rund zehn Hektar groß, wurde der Park entlang der Soeste innerhalb ehemaliger Bruchwaldbereiche angelegt.

Weithin sichtbar überragt die Anlage der Glockenturm mit der mehr als 400 Jahre alten Friesoyther Friedensglocke, die zu besonderen Anlässen geläutet wird.

Den Spaziergang kann der Besucher direkt am 1885 erbauten „Alten Amtsgericht“, dem heutigen Rathaus, beginnen. Für kleinere Kinder bietet bereits zu Beginn der Spielplatz an der Soeste Möglichkeiten zu schaukeln oder zu klettern.

In dem Park mit seinem alten wie auch jungen Baumbestand und verschiedenen Teichanlagen sind immer wieder Skulpturen und Kunstwerke verschiedenster Künstler zu bewundern, wie der „Angler“ des Arnsberger Kunstschmiedes Norbert Finke, der am großen Fischteich seine Angel ausgeworfen hat. In der Realität ist Angeln in den Teichen allerdings untersagt.

Auch der Eiserne Kreuzweg mit seinen 15 eisernen Stationen lohnt einen genauen Blick. Die Skulpturen hatten – nach Vorlagen von Schülern – die Schmiede Alfred Bullermann und Heinrich Ehnert umgesetzt. Nach telefonischer Vereinbarung bietet die Katholische Kirchengemeinde St. Marien regelmäßig Führungen durch den Kreuzweg an.

Gästeführungen durch die Eisenstadt inklusive des Stadtparks bietet auch das Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre gelegentlich an. Infos dazu gibt es unter www.thuelsfelder-talsperre.de.