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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Frühjahrsversammlung: Hegering bekommt Internetseite

08.04.2013

Altenoythe Die Fasanen- und Hasenstrecke hat sich in der vergangenen Jagdsaison gegenüber den Vorjahren weiter verschlechtert. „Langsam wird es bedenklich. Wir strecken mehr Rehe als Hasen und beim Fasan sieht es fast ähnlich aus“, betonte Hegeringleiter Hans Blome in seinem Jahresbericht auf der Frühjahrsversammlung des Hegerings Altenoythe in der Gaststätte Dumstorff.

Den Jägerball mit Wildessen bezeichnete Blome als ein gelungenes Fest. Die über 100 Gäste hätten sich sehr zufrieden gezeigt, hieß es. Die revierübergreifende Taubenjagd sei ebenfalls hervorragend gelaufen, 37 Schützen hätten 176 Tauben gestreckt. Die besten Schützen seien Frank Nordmann mit 15 Tauben sowie Josef Röttgers und Paul Schnarhelt mit je 14 Tauben gewesen. Der Erlös von 500 Euro sei der Seniorengruppe der St. Vitus-Kirchengemeinde zugute gekommen, so der Hegeringleiter.

Die Verwirklichung des Schießstandes in Ahlhorn sah Blome näher rücken. Grundstücksbesitzer forderte er zum Anlegen von Hegebüschen auf und bot seitens der Jägerschaft Hilfe bei der Antragstellung an. Als einen schönen Glücksfall bezeichnete Blome, dass dem Hegering mehrere Hektar Land aus der Flurbereinigung zur Verfügung gestellt würden, die von den Jägern als Biotope angelegt worden seien.

Bei der Trophäenschau lobte der Hegeringleiter die Waidmänner. Den Eingriff in die Jährlings-Klasse bezeichnete er mit 60 Prozent als „Punktgenau“. Auch die Eingriffe in den beiden übrigen Klassen seien nicht zu verbessern, hieß es. Bei einigen wenigen Böcken sei der Finger besser gerade geblieben, da sie Ansätze für sehr gute Gehörnentwicklungen in späteren Jahren zeigten, gab es auch leise Kritik. Für die ältere Klasse merkte Blome an, dass sich die Trophäenentwicklung dank einer guten Hege in den vergangenen Jahren verbessert habe.

Eindringlich forderte Blome dazu auf, Rehwild in der Nähe von vielbefahrenen Straßen unbedingt zu strecken. Für die wertvollste Trophäe wurde Alfons Budde mit der Goldmedaille ausgezeichnet, Martin Möller erhielt die Silbermedaille und Josef Högemann, mit 84 Jahren der älteste aktive Jäger, sicherte sich Bronze.

Im Streckenbericht verwies der Hegeringleiter auf 133 Stück Rehwild (58 Böcke und 75 Ricken), im Vorjahr wurden 138 Stück Rehwild gestreckt, Schwarzwild 3 (Vorjahr 0), Hasen 111 (137), Kaninchen 113 (78), Füchse 91 (66), Fasane 139 (185), Ringeltauben 818 (823), Stockenten 341 (301), Krähen 357 (361), Elstern 94 (105). Abgesehen von Hase und Fasan zeige die Strecke keine Ungewöhnlichkeiten auf, betonte Blome und mahnte die Waidmänner in der Fuchsbekämpfung nicht nachzulassen. Bläserobmann Ewald Lammers wies auf mehrere anstehende Termine hin und teilte mit, dass sich die Bläser um neue Uniformen bemühen. Öffentlichkeitsobmann Theo Meyer kündigte für die nahe Zukunft eine Homepage des Hegerings an.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen auch zahlreiche Ehrungen. Für 50-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdschutzverband wurden Otto Blome und Theodor Block mit Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet, für 40 Jahre Gerd Wittje und für 25 Jahre Reinhold Schmiemann. Zum Ehrenmitglied der Landesjägerschaft Niedersachsen wurde der 80-jährige Siegfried Gnottke ernannt. Für besondere Verdienste im Hegering, unter anderem für langjährige Vorstandsarbeit, wurde Helmut Lammers mit einer Urkunde und der Verdienstnadel in Bronze ausgezeichnet. Hiermit wurde auch Hans Tholen geehrt. Er leitete 22 Jahre die Bläsergruppe des Hegerings.

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