Kampe - Bis März nächsten Jahres ist es zwar noch eine ganze Weile hin. Dennoch steckt die noch recht junge St.-Joseph-Spölkoppel ut Kampe schon mitten in den Proben für den neuen plattdeutschen Bauernschwank „Allens bestens regelt“ von Bernd Gombold. Erst im vergangenen Jahr hatte sich die Theatergruppe gegründet und feierte mit ihrem Premierenstück „Düvel ok Herr Pastor“ einen großartigen Erfolg. Darauf wollen sich die Laienschauspieler aber nicht ausruhen.

Premiere des neuen Stückes ist am Samstag, 3. März, um 20 Uhr im Sportlerheim in Kampe. So fiebern die Schauspieler, die aus Orten wie Kampe, Friesoythe, Bösel, Harkebrügge, Ramsloh und Elisabethfehn kommen, die Maskenbildnern und Regisseur Christoph Kröger der Aufführung entgegen. Bis zur Premiere wird noch an Gestik, Lautstärke und Charakteren ordentlich gefeilt.

Das Stück ist ein Schwank mit bissigen Einlassungen und flotten Szenen. Jungbäuerin Rosi (Petra Tamling) führt nach dem Tod ihres Mannes den Bauernhof allein und muss sich dabei mit den Dummheiten ihres Schwiegervaters Opa Anton (Dierk Ortmann) abgeben. Sie bekommt lediglich Unterstützung von ihrer Mutter Klara (Kerstin Ackermann), die aber wegen ihres Putzfimmels bei Opa auf Ablehnung stößt.

Dazu taucht Nachbarin Brunhilde (Brigitte Meyer) regelmäßig auf, um irgendetwas auszuleihen. Die Postbotin Lisa (Manuela Block) schwärmt von einer Frauenzeitschrift mit den Ratschlägen „Von Frau zu Frau“. Mit Gustav Glitzer (Ludger Kohake) taucht ein Heiratskandidat auf, der aber den Erwartungen von Lisa gar nicht entspricht. Dann hat sich Dr. Reinhard Kümmerlich (Alois Beckmann) verlaufen und wird von Bäuerin Rose für den Tierarzt gehalten. Der erste Feriengast, Hajo Hassmann (Johannes Benkens) ein Schriftsteller, trifft ein und möchte inkognito bleiben; aber er hat auch etwas mit der Zeitschrift „HerzSchmerz“ zu tun.

Und dann erscheint noch Sonja (Silvia Bauer), seine heimliche Geliebte, die sich als Britta von Schwallbach ausgibt. Aber es ist „Allens bestens regelt“.

Wenn die Schauspieler ins Stocken geraten sollten, hilft Topuster Ulrike Beckmann. Bei den Aufführungen wird es zwei Besonderheiten geben. Am Sonntag, 4. März, wird es eine Aufführung um 10 Uhr mit Frühstücksbüfett und am Samstag, 10. März, und 17. März jeweils um 20 Uhr mit einer After-Show-Party geben. Zudem ist am Sonntag, 18. März, eine Aufführung um 15 Uhr bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen geplant. Karten gibt es im Vorverkauf ab dem 1. Dezember bei der Bäckerei Uchtmann in Kampe, BFT Tankstelle, Friesoythe, und „Uns Lüttje Laden“ in Reekenfeld.