MARKHAUSEN - Bläker gewann auch das Vergleichsschießen. Er erzielte respektable 49 Ringe.

Von Fritz Kreyenschmidt

Mit dem Kinderkönigsschießen der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Markhausen erfolgte ein wichtiger Schritt für das Schützenfest, das am Sonntag und Montag, 10. und 11. Juni, gefeiert werden soll, betonte Brudermeister Günter Willenborg. Bei einer guten Beteiligung stritten Mädchen und Jungen um die Königswürde im Kinderschützenreich.

In einem spannenden Wettkampf lagen zwei Aspiranten auf die Königswürde mit 29 Ringen gleichauf. Im Stechen sicherte sich Johannes Bäker von der VII. Kompanie aus Neumarkhausen im Stechen mit 19 Ringen den Titel. Thomas Blankefort von der VI. Kompanie aus Ellerbrock musste sich im Stechen mit 17 Ringen dem neuen König beugen, doch als 1. Nebenkönig gehört er ebenfalls zum Thron wie auch Mareike Kösjan von der II. Kompanie aus Markhausen, die mit 26 Ringen und einem erfolgreichen Stechen Dritte wurde und als zweite Nebenkönigin fungiert. Auf die Frage des Brudermeisters nach „Damenbegleitung“ für den König und 1. Nebenkönig sowie dem „Prinzgemahl“ für die Nebenkönigin auf den Thron, hatten die drei Könige konkrete Vorstellungen, wem ihre Sympathien galten und wessen Freundschaft und „Jawort“ sie sicher sein konnten.

Nach kurzen Telefongesprächen hieß es seitens des Kinderkönigs: „ Meine Königin wird Pia Raker!“ Als erste Nebenkönigin fungiert Vanessa Schulte und als „Prinzgemahl“ oder zweiter Nebenkönig Johannes Abeln. Sie gehören somit zum Kinderkönigsthron der Markhäuser Schützenbruderschaft.

Am Sonntag erfolgt die Inthronisation der Regenten. Gleichzeitig zum Kinderkönigsschießen fand ein Schülervergleichsschießen für die Nachwuchsschützen statt. Wie beim Königsschießen wurde mit dem Luftgewehr, 10 Meter Entfernung, Auflage, geschossen. Hier zählten fünf Schuss und nicht wie beim Kinderkönigsschießen drei. In der Gruppe der 13- bis 16-jährigen siegte der neue König Johannes Bäker mit 49 Ringen vor Lena Höffmann (48) und Michael Kösjan (47). Bei den Bambinos (10 bis 12 Jahre), hier wurde mit dem Lasergewehr geschossen, sicherte sich Sven Raker (48 Ringe) vor Maike Böhnicke (44) und Johannes Schröder (42) die Goldmedaille. Für die Durchführung der Schießen zeichneten die Jungschützenmeister Tanja Kuper und Marina Norrenbrock verantwortlich, als Auswerter und Oberschiedsrichter fungierten Vorsitzender Günter Willenborg und Kommandoführer Theo Raker.