Altenoythe - In einem neuen schmucken Outfit marschierten die Jagdhornbläser des Hegering Altenoythe unter Leitung von Ewald Lammers geschlossen in den Saal des Dorfgemeinschaftshauses, um den Jägerball mit den Signalen „Jäger sammeln“ und „Begrüßung“ zu eröffnen. Hegeringleiter Hans Blome, der sich als Jagdhornbläser ebenfalls in der neuen Uniform präsentierte, betonte beim Willkommensgruß an die Gäste, dass die Bläsergruppe das Aushängeschild des Hegerings sei und im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehe. Von daher sollte er entsprechend gekleidet sein, die alte Uniform sei – weit über 20 Jahre alt – nicht mehr zeitgemäß gewesen. Von den Festteilnehmern wurde die neue Tracht mit viel Beifall bedacht.

Der besondere Gruß Blomes galt Pfarrer Leo Simon, Friesoythes stellvertretendem Bürgermeister Karl Schwienhorst, Ortsvorsteherin Marianne von Garrel, dem Kreistagsabgeordneten Bernd Hardenberg, den Abordnungen der Altenoyther Vereine und insbesondere den Jagdvorständen und -genossen, mit denen die Jäger eine gute Zusammenarbeit pflegten. Wie immer sei der traditionell am Sonnabend vor dem ersten Advent gefeierte Jägerball hervorragend besucht. Ein Grund hierfür sei sicherlich, dass sich Jung und Alt in Altenoythe verstehen und auch gerne gemeinsam feiern, die Altersstruktur der Festteilnehmer reiche von 18 bis über 80 Jahre, zudem gelte in Altenoythe ein ausgeprägtes Füreinander und Miteinander, zog der Hegeringleiter gleich bei der Begrüßung ein zufriedenes Resümee. Sein besonderer Dank galt dem Festausschuss für eine optimale Ausgestaltung des Saals, die dem „Grünen Abend“ gerecht werde.

Mit einem Wildbretessen, wurde der weitere Festverlauf eingeläutet. Serviert wurden perfekt zubereitete Wildköstlichkeiten, die von Damwild, Reh und Wildschwein bis zum Fasan reichten. Nach dem schmackhaften Menü wurden zunächst einige Tanzeinlagen absolviert. Nach dem Verblasen der Strecke folgte der Höhepunkt des Abends: die große Wildtombola. Es wurden ausschließlich bratfertige Wildprodukte verlost, die Palette reichte vom Reh über Hasen und Kaninchen bis hin zu Fasanen, Enten und Tauben. Aus Hygienegründen wurde das Wildbret nicht auf dem Fest übergeben, sondern den Gewinnern am Sonntagmorgen gut gekühlt ins Haus gebracht.

Als Hauptpreis der über 60 Gewinne zählenden Tombola wurde ein Reh verlost, zudem gab es neben dem Wildbret auch Jagdeinladungen zu gewinnen. Bei flotter Tanzmusik und guter Stimmung, für die „DJ“ Axel Schütte sorgte, feierten die Ballgäste den Höhepunkt des Jagdjahres.