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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Feuerwehr Altenoythe: Neue Wärmebildkamera besteht Feuertaufe

05.05.2017

Altenoythe Ein kleiner aber unverzichtbarer Helfer bei schwierigen Einsatzlagen ist die neue Wärmebildkamera der Freiwilligen Feuerwehr Altenoythe. Bürgermeister Sven Stratmann und Fachbereichsleiterin Annegret Brunemund-Rumker von der Stadtverwaltung Friesoythe überreichten gemeinsam mit Ortsvorsteher Dennis Löschen das rund 8000 Euro teure Gerät offiziell an das Ortskommando der Feuerwehr.

Die „Feuertaufe“ hatte die Kamera bereits hinter sich, musste sie doch am vergangenen Sonntag bei einem Gebäudebrand an der Wasserstraße in Friesoythe eingesetzt werden. „Dabei hat uns das Gerät wertvolle Dienste geleistet“, sagte Stadtbrandmeister Andreas Witting. „Wir hatten sehr viel Qualm ohne erkennbares Feuer, da kann es für die eingesetzten Kräfte schon einmal sehr heikel werden“, so der Brandexperte, „mit der Wärmebildkamera hatten wir in sehr kurzer Zeit die Brandstelle identifiziert.“

Thomas Wellmann von der Öffentlichen Landesbrandkasse freute sich, dass die Versicherung mit einem Zuschuss von 2500 Euro an den Anschaffungskosten einen wichtigen Beitrag zur Ergänzung der Feuerwehr-Ausrüstung leisten konnte und ließ sich von Altenoythes Ortsbrandmeister Jens Feye die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der neuen Technik erklären. „Ob zum Aufspüren von Brandherden und Glutnestern, bei der Suche von Personen in verqualmten Gebäuden oder bei der Temperaturbeurteilung von Gefahrstoffen im Rahmen von Gefahrgutunfällen ermöglicht die Wärmebildkamera nun den Feuerwehrkameraden Durchblick bei Rauch und Dunkelheit und verschafft den Angriffstrupps mehr Sicherheit und Eigenschutz. Darüber hinaus können wir damit Foto- und Filmaufnahmen machen, die zur Rekonstruktion von Einsatzabläufen herangezogen werden können“, so Feye.

Eine weitere wichtige Anschaffung für die Altenoyther Feuerwehr wird sich in diesem Jahr wohl nicht mehr realisieren lassen. Über das Feuerwehr-Stadtkommando wurde an die Stadt Friesoythe zur Haushaltsplanaufstellung der Wunsch herangetragen, einen Rüstsatz für die Personenrettung zum Beispiel nach Verkehrsunfällen zu beschaffen. Kosten: rund 15 000 bis 20 000 Euro.

Doch aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt fand dieser Posten nicht den Weg in den Haushaltsplan 2017. „Das bedeutet aber nicht, das der Rüstsatz jetzt für immer raus ist. Eventuell ist das ja im nächsten Jahr realisierbar“, sagte Brunemund-Rumker.

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