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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

KIRCHE: Neuer Treffpunkt für das Dorf

03.02.2007

KAMPE KAMPE - Für Aufschwung in Kampe sorgt die katholische Kapellengemeinde St. Josef und realisiert in diesem Jahr gleich zwei große Bauvorhaben. Während die Planungen zum Bau eines Begegnungshauses fortschreiten und mit einem Baubeginn im Frühsommer gerechnet wird, haben ehrenamtliche Helfer in den letzten Tagen mit den Arbeiten zur Renovierung und Erweiterung der Friedhofskapelle begonnen. Beide Baumaßnahmen zusammen kosten rund 430 000 Euro.

Der Bau des neuen Begegnungshauses soll das bisherige Pfarrheim der Kapellengemeinde ersetzen, das Anfang der 60er-Jahre direkt neben das 1956 errichtete Pfarrhaus gebaut worden war. Beide Gebäude im Schatten der Kirche sind inzwischen baufällig und werden abgerissen. Das Pfarrheim kann auf eine bewegte Geschichte verweisen. Es dient nicht nur nur den vielen Gruppen im Ort als Treffpunkt, sondern nahm zeitweise auch Klassen der Kamper Schule auf oder beherbergte Gruppen des benachbarten Kindergartens.

Schon 2003, so Pfarrer Leo Simon und Kirchenprovisorin Marion Brüggemann, habe der Kirchenausschuss der Kapellengemeinde den Neubau des Begegnungshauses beschlossen. Architekt Thomas Tangemann aus Harkebrügge hat inzwischen erste Entwürfe vorgelegt. Danach erhält der Neubau einen 65 Quadratmeter großen Gemeinschaftssaal, einen Gruppenraum, ein kombiniertes Büro und Sprechzimmer sowie Sanitärräume und eine Küche. Insgesamt, so Tangemann, stehen der Gemeinde dann 170 Quadratmeter nutzbare Fläche zur Verfügung.

Finanziert wird der 345 000 Euro teure Neubau mit Hilfe des Bischöflichen Offizialats Vechta. Von dort kommt ein Zuschuss von 172 500 Euro. Die zweite Hälfte der Baukosten muss die Gemeinde selber aufbringen. Brüggemann: „Wir haben dafür auch Rücklagen gebildet.“ Zudem sollen Gemeindemitglieder mit Hand- und Spanndiensten beim Neubau helfen. Pfarrer Simon: „Die Gemeinde hat über Jahrzehnte sparsam gewirtschaftet. Sie stand im Vergleich mit anderen Gemeinden immer zurück. Das neue Haus wird jetzt der Mittelpunkt des Gemeindelebens werden.“

Bei der 1967 erbauten Friedhofskapelle Kampe haben freiwillige Helfer bereits am vergangenen Wochenende mit Rodungsarbeiten begonnen. Die Kapelle wird nun um einen Kühlraum erweitert, der auch das Aufbahren im Sommer ermöglicht. Außerdem wird die Kapelle komplett renoviert und instandgesetzt. An den Baukosten von 85 000 Euro beteiligt sich die Stadt Friesoythe mit 19 000 Euro, sagt Friedhofsverwalter Lothar Raikowsky. 29 000 Euro kamen im vergangenen Jahr durch eine Haussammlung in Kampe zusammen. Raikowsky: „Darauf sind besonders stolz.“ Die Restkosten trägt die Kapellengemeinde.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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