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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Lindan-Skandal In Oldenburg
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Platz vier und gestärktes Selbstvertrauen

22.09.2016

Wangen /Markhausen Sie retten Leben, versorgen Verletzte und betreuen Unfallopfer. Das ist keine leichte Aufgabe, dafür muss man in den entscheidenden Situationen fit und hellwach sein. Dass sie das sind, haben die Mitglieder der Wettbewerbsgruppe der Markhauser DRK beim Bundeswettbewerb der Bereitschaften in Wangen (Allgäu) unter Beweis gestellt. Die Gruppe, die den Landesverband Oldenburg vertrat, belegte von 17 Teams den vierten Platz bei dem Wettbewerb, der „im Prinzip die Deutschen Meisterschaften der Ersten Hilfe war“, sagt Markus Willenborg, Leiter der DRK-Bereitschaft Markhausen.

Zehn Gruppenaufgaben, eine Einzelpraxis und eine Theorieaufgabe mussten die Gruppen meistern. Bei ersteren kamen die Teilnehmer ohne Vorinformation in eine Notfallsituation und mussten sich zunächst ein Bild über die Lage machen. Dabei sei Eigenschutz ein wichtiger Punkt, erklärt Willenborg – „zum Beispiel bei einem Gefahrentransport, oder bei einem Raubüberfall, ob noch jemand eine Waffe hat“.

Anschließend müssen Verletzte versorgt werden. Auch das sei nicht einfach, da das fünfköpfige Team (ein Gruppenführer und vier Helfer) es auch mal mit sechs oder mehr Personen zu tun bekommt. Dabei sei nicht nur die sanitätsdienstliche Versorgung entscheidend, sondern auch die „seelische Betreuung“: „Man muss die Personen beruhigen. Sie sind in einer ungewohnten Position, man muss alles erklären, was man macht, und Ruhe in die Lage kriegen“, erklärt Willenborg – „dafür gibt es viele Punkte“.

In den Aufgaben mussten unter anderem ein Kind mit einem durch einen Insektenstich verursachten allergischen Schock sowie sein Vater nach einem Herzstillstand reanimiert und Bewohner eines Hauses nach einem Brand in einem Erstaufnahme-Zelt untergebracht und mit Kleidung und Hygiene-Artikeln versorgt werden. Zudem mussten nach einem Unfall leichte und schwere Verletzungen versorgt werden. Die Szenarien waren „sehr realistisch“ dargestellt, betont Willenborg. „Sie haben viel Mühe investiert: Bei dem Unfall lagen ein Motorrad und ein Fahrrad ineinander verkeilt auf der Straße, und bei einem Raubüberfall hatte das Opfer eine Messer-Attrappe im Bauch stecken.“ Die Opfer seien Laienschauspieler gewesen – aber auch echt Polizisten hätten mitgemacht und mussten versorgt werden.

Dennoch seien die Situationen doch etwas anderes als Ernstfälle: „Man weiß natürlich, dass das nicht echt ist“, meint Willenborg. Aber dennoch habe das ganze seinen Nutzen: „Durch die Vorbereitung auf den Wettbewerb und die Veranstaltung selbst setzt man sich viel mit den Situationen auseinander, und geht dann im wirklichen Leben sicherer an die entsprechenden Sachen ran“, betont er.

Außerdem lerne sich das Team dadurch besser kennen – mit allen Stärken und Schwächen. „Und das kann man in der Praxis anwenden“, sagt Willenborg: „Man weiß in Notfällen, wer was kann – und der oder die macht das dann.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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