Friesoythe/Swiebodzin - Der Geruch des Schmiedefeuers und der klingende Amboss sorgten beim großen Familienfest in Swiebodzin für Aufmerksamkeit. Die Friesoyther Schmiede Ludger Bley-Hilker, Wilhelm Albers, Otto Tameling und Herbert Schulte waren mit einer Delegation um Bürgermeister Johann Wimberg in die polnische Partnerstadt gereist. Als Botschafter der Stadt beteiligten sich die Friesoyther Schmiede am Programm des Familienfestes mit einer Schmiedeaktion. Sie schmiedeten Plaketten mit dem neuen Zunftzeichen der Friesoyther Schmiedegilde. Die Friesoyther Gäste waren nicht mit leeren Händen angereist. Wimberg konnte eine Schmiedeskulptur mit dem Titel „Freundschaft“ an seinen Bürgermeisterkollegen Dariusz Bekisz überreichen. Die Skulptur war von den Friesoyther Schmieden nach einem Entwurf von Alfred Bullermann vor der Reise gemeinsam gefertigt worden. Sie soll zukünftig einen Platz auf einem Sandsteinsockel vor dem historischen Rathaus in Swiebodzin finden und an die Städtepartnerschaft erinnern.

Im offiziellen Rahmenprogramm kamen die beiden Bürgermeister gemeinsam mit Ersten Stadtrat Dirk Vorlauf und dem stellvertretenden Bürgermeister Bernhard Möller zu einem Gedankenaustausch zusammen. Auch Wilhelm Wewer von der Heinrich-von-Oytha-Schule gehörte zur Delegation.