Thülsfelde - Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiter die Todesursache Nummer 1. Das sagte Professor Dr. Joachim Schrader auf der Landesinnungsversammlung der Kfz-Innung Niedersachsen-Bremen, auf der er den Gastvortrag hielt. Demenz- und Schlaganfall-Erkrankungen seien auf dem Vormarsch.
Präsident Karl-Heinz Bley hatte vorher rund 50 Delegierte begrüßt. Wie Schrader weiter ausführte, folgt auf Platz 2 der häufigsten Todesursachen der Krebs. Auch nähmen Mehrfacherkrankungen zu. Laut Prognosen werde im Jahr 2030 jeder Zehnte an den Folgen des Rauchens sterben. Weiter ging der Mediziner auf Gefäßerkrankungen und die Bedeutung gesunder Blutgefäße ein. Risiken seien hier Übergewicht und eine falsche Ernährung. „Eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle.“ Der Blutdruck müsse richtig eingestellt sein. Eine Senkung des Blutdruckes verringere die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erhalten. Der Mediziner machte deutlich, dass die Blutdruckbehandlung weiterhin unzureichend sei.
Bei Schlaganfall-Patienten und Bluthochdruckerkrankungen spielten Stress und andere Betrachtungsweisen verbunden mit einer ausgewogenen Ernährung eine wichtige Rolle. „Negativer psychischer Stress erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Demenz und Schlaganfall“, so Schrader. Sport sei das wichtigste präventive Mittel gegen Stress. Mit einem weiteren Tipp schloss Schrader: „Glücklich zu sein, ist wichtig für die Gesundheit“
