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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Friesoythe

Städtepartnerschaft füllt sich mit Leben

13.06.2013

Swiebodzin /Friesoythe Die Partnerschaft mit Friesoythes Partnerstadt Swiebodzin in Polen nimmt Fahrt auf: An diesem Donnerstag macht sich eine Friesoyther Delegation auf in den Westen Polens, mit dabei sind Otto Tameling, Wilhelm Albers, Herbert Schulte. Sie werden auf dem Bürger- und Stadtfest am Sonnabend in der Partnerstadt das Schmiedehandwerk demonstrieren, um über die Geschichte Friesoythes zu informieren. „Wir werden in der Nähe der großen Christusstatue stehen und Plaketten schmieden“, informierte Erster Stadtrat Dirk Vorlauf auf NWZ -Anfrage, der ebenfalls an der Reise teilnehmen wird. Bürgermeister Johann Wimberg wird der Delegation, die zudem aus Ludger Bley-Hilker, Wilhelm Wewer von der Heinrich-von-Oytha-Schule und dem stellvertretenden Bürgermeister Bernd Möller besteht, nachfolgen.

„Sinn der Partnerschaft muss es sein, verschiedene Bevölkerungsgruppen einzubeziehen“, sagte Dirk Vorlauf. Nur so sei eine „gute Basis“ gegeben, sich gegenseitig kennenzulernen und die Partnerschaft mit Leben zu füllen. Das geschieht derzeit immer stärker, nachdem die Partnerschaft bislang vor allem von der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe gepflegt wurde: Gerade zurück aus Swiebodzin ist eine Delegation aus 17 Mitgliedern der Feuerwehr der Stadt Friesoythe in Begleitung des Ersten Stadtrates Dirk Vorlauf, Stadtbrandmeister Ludger Lammers und Ortsbrandmeister Jens Feye. Insbesondere die organisatorischen Strukturen des Feuerwehrwesens in Polen interessierten die Feuerwehrkameraden aus den Ortswehren Friesoythe und Altenoythe, denen zugleich ein umfangreiches Programm samt Stadtbesichtigung geboten wurde.

Beeindruckt zeigten sich die Friesoyther von der Ausstattung der Berufsfeuerwehr in Swiebodzin, die einen Einzugsbereich weit über Swiebodzin hinaus hat. Ergänzt wird die Berufsfeuerwehr durch kleinere freiwillige Feuerwehren, die in Polen sogenannte Hilfswehren sind.

Bei einem Wettbewerb der Feuerwehren konnten sich die Kräfte aus Friesoythe über derartige Übungen in Polen informieren – und anschließend in einer Schauübung zeigen, wie ein derartiger Wettkampf hierzulande aufgebaut ist. Beim abschließenden geselligen Abend zeigten sich die Feuerwehrkräfte von der großzügigen Gastfreundschaft der Polen überwältigt.

Nach einer Besichtigung der weltweit größten Christus-Statue ging es am nächsten Tag zurück nach Friesoythe. Die Berufsfeuerwehr Swiebodzin und die freiwillige Feuerwehr Jordanowo werden für einen Gegenbesuch im nächsten Jahr in Friesoythe erwartet.

Eine offizielle Abordnung aus Swiebodzin wird auch zum Eisenfest 2014 erwartet. Verbindungen zu Sportvereinen und zur Kirchengemeinde gibt es auch bereits, und Interesse besteht auf Seiten des Schützenvereins Neuscharrel. Die Partnerschaft wird in die Breite getragen.

Reiner Kramer
stv. Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2901

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