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NWZonline.de Region

Frühere Feinde längst Freunde geworden

03.04.2014

Wilhelmshaven Ein „Rotes Känguru“ steht seit Mittwoch beispielhaft für die Freundschaft zweier Nationen, die sich in den zwei Weltkriegen als Feinde gegenüber standen. An Bord der Fregatte „Niedersachsen“ übergab der australische Botschafter David Ritchie die Dauerleihgabe der Royal Australian Navy, durch den Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, an das 4. Fregattengeschwader.

Damit unterstreiche die australische Marine nicht nur die heutige Verbundenheit beider Nationen, sondern setze zudem ein Zeichen als Ehrerweisung für die guten und freundschaftlichen Verbindungen beider Marinen, so David Ritchie während der feierlichen Übergabe, die vom Marinemusikkorps Kiel musikalisch begleitet wurde. Es war der erste Besuch des Botschafters in Wilhelmshaven und auf einer deutschen Marineeinheit. Unter den Gästen waren Mitglieder der Emdenfamilie, der Bordgemeinschaft und ehemalige Kommandanten.

„Es ist das erste Mal in der Geschichte der australischen Marine, dass ein „Red Kangaroo“ an eine andere Nation als Leihgabe übergeben wird“, betonte Inspekteur Axel Schimpf. Das „Rote Känguru“ auf der grauen Holzplatte stammt vom Schornstein der Fregatte „Sydney“ – es gilt als Nationalsymbol und ziert jede Einheit der Königlich Australischen Marine.

Am 9. November 1914 besiegte der australische Kreuzer „Sydney“ (I) vor den Cocos-Inseln den Kleinen Kreuzer „Emden“ (I). Das Schiff hatte bis dahin zahlreiche Handelsschiffe aufgebracht, ohne dass es auf beiden Seiten zu Toten und Verwundeten gekommen war. Wegen der gezeigten Ritterlichkeit und Humanität hat sich die „Emden“ weltweit einen herausragenden Ruf erworben.

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