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Tv-Experten: Kahn pariert jeden Angriff

19.06.2014

Oldenburg /Berlin Mehmet Scholl war schon immer ein Scherzkeks, Oliver Kahn kann’s jetzt ebenfalls komisch. Aber auch die weiteren TV-Experten von ARD und ZDF sorgen für gute Unterhaltung.

 Oliver Kahn (ZDF): Auf einmal scheint er wieder da zu sein, der aggressive und vom Ehrgeiz zerfressene Torwart: Wo denn da bitte die Abwehr gewesen sei, entfährt es Oliver Kahn in der Dienstagnacht live im Fernsehen. Nach dem Spiel Brasilien gegen Mexiko (0:0) hat es das ZDF gewagt, den Fehler seines TV-Experten im WM-Finale 2002 einzuspielen. Aber statt zumindest die verbale Grätsche herauszuholen, grinst die einstige deutsche Nummer eins und versucht anschließend scherzhaft, die Schuld für die 0:2-Niederlage gegen Brasilien seiner damaligen Abwehr in die Fußball-Schuhe zu schieben. Locker und selbstironisch präsentiert sich der früher so verbissene Torwart-Titan im Doppel mit Oliver Welke. Der darf sich sogar über Kahns sprachliche Eigenheiten lustig machen, ohne dass dieser mit gestrecktem Bein angeflogen kommt.

  Mehmet Scholl (ARD): Vom Schlitzohr auf dem Spielfeld ist der ehemalige Teenie-Star zum Schlingel unter den Experten geworden. Zusammen mit Matthias Opdenhövel sorgt er für die frechsten Sprüche – und legt sich selbst mit Löwen an. Nachdem Opdenhövel festgestellt hatte, dass der im Spiel gegen Kolumbien schwache Grieche José Holebas früher mal für 1860 München gespielt hat, sagt er: „Jetzt weiß man auch, warum.“ Warum Scholl öfter mal böse Briefe bekommt, ist damit allerdings auch geklärt.

 Gerald Asamoah (ARD): Präsentierte vor einem Jahr seine Autobiographie „Dieser Weg wird kein leichter sein“. Damit der Weg mit Asamoah durch die WM-Zeit im ARD-„Morgenmagazin“ nicht allzu schwer für die Zuschauer wird, sollte der sympathische Ex-Schalker seine Phrasen-Quote verringern.

Thomas Hitzlsperger (ZDF): So kämpferisch er auf dem Platz war, so bedächtig präsentiert er sich im ZDF-„Morgenmagazin“. „Hitz“ sorgt für kluge Beobachtungen des Geschehens außerhalb der Stadien.

 Hasan Salihamidzic (ZDF): Im Einspieler „Servus Brazzo“ trifft der TV-Frischling zwischen den Spielen auf alte Weggefährten und aktuelle Nationalspieler. Der Informationsgehalt dieser Interviews ist jedoch eher gering.

Giovane Elber (ARD): Im Doppel mit TV-Urgestein Reinhold Beckmann wirkt der ehemalige Torjäger noch etwas schüchtern. Elber punktet aber mit Kenntnissen von Land, Klima und Mentalität.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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