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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga

Münchner jagen Überflieger BVB

17.01.2019

Frankfurt /Oldenburg Die Kampfansagen an die Konkurrenz klingen bei Bayern München vor dem Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga im Grunde wie immer. „Wir wollen Meister werden. Die anderen interessieren uns nicht“, kündigte nicht nur Nationaltorwart Manuel Neuer gewohnt selbstbewusst an. Neu ist in diesem Jahr allerdings die Rolle, in der sie diese äußern: Erstmals seit 2011 starten die Bayern als Verfolger in die zweite Saisonhälfte.

Mit dem Gastspiel bei der TSG Hoffenheim eröffnen sie an diesem Freitag (20.30 Uhr/ZDF) die Jagd auf Spitzenreiter Borussia Dortmund. Die beinahe etwas unheimliche Demut, die sich der gesamte Verein im Laufe der holprigen Hinrunde zwischenzeitlich verordnet hatte, ist längst abgelegt. Das Trainingslager in Katar verlief trotz des Wirbels um Franck Riberys „Gold-Steak“ zufriedenstellend, im Hintergrund bereiten die Verantwortlichen zudem den für Sommer angekündigten Umbruch vor.

Als ersten Zugang für die neue Saison präsentierte Manager Hasan Salihamidzic zuletzt Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart, das Interesse am englischen Talent Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea), an Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und an Nationalspieler Timo Werner (RB Leipzig) ist zudem hinterlegt. Idealerweise könnte dies sogar schon jetzt den Konkurrenzkampf im aktuellen Kader anheizen. Zu spüren war zuletzt immerhin auch bei den Etablierten ein neuer Drang, sich zu bewiesen.

In Dortmund registriert man das gestiegene Münchner Selbstbewusstsein vor dem Rückrundenstart an diesem Samstag bei RB Leipzig gelassen. „Das ist ein Spiel, nichts anderes. Was sollen die Bayern in ihrer Situation auch sonst sagen?“, befand Mittelfeld-Anführer Axel Witsel: „Du musst dein Ding durchziehen und zu jeder Zeit und in jeder Situation cool bleiben.“

Gute BVB-Vorbereitung

Nach der zweitbesten Vorrunde ihrer Bundesliga-Geschichte und angesichts von sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Jäger aus München strotzt auch die Borussia vor Selbstbewusstsein. Die Vorbereitung in Marbella darf nach drei Siegen in drei Testspielen als erfolgreich verbucht werden. Es bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Duell mit den Bayern an. „Jetzt startet die wohl spannendste Rückrunde der vergangenen sieben Jahre“, meint beispielsweise Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.

Hinter dem sich anbahnenden Zweikampf an der Spitze bereiten sich etliche Teams auf einen verbissenen Kampf um die Europapokal-Plätze vor. Die beste Ausgangssituation hat dabei Borussia Mönchengladbach, die als Dritter knapp vor RB Leipzig sogar noch auf Tuchfühlung zum Führungsduo liegen. Auf die internationalen Plätze wollen allerdings auch die Überraschungsteams VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt, um damit ihre so vielversprechende Hinrunde zu veredeln. Dazu kommen die TSG Hoffenheim, Hertha BSC und Werder Bremen.

Werder hinkt hinterher

Die Bremer spielten mit 22 Punkten und Platz zehn eine ordentliche Hinrunde, hinken ihrem selbst gesteckten Ziel Europa jedoch hinterher. Nach einem furiosen Start in die Saison holte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt lediglich fünf Punkte aus den vergangenen neun Partien, zeigte aber zumindest bei den Niederlagen in Dortmund (1:2) und Leipzig (2:3) kurz vor Weihnachten wieder gute Leistungen.

„Wir müssen ein Spiel fühlen lernen“, gibt Kohfeldt als Ziel für die Rückrunde aus und meint damit, dass die Bremer noch cleverer in engen Partien agieren müssen.

In Jaroslav Drobny, Florian Kainz und Ole Käuper gab Werder drei Spieler im Winter ab. Hinzu kam Romano Schmid (18) von RB Salzburg, der aber zunächst für eineinhalb Jahre ausgeliehen werden soll. „Ich halte unseren aktuellen Kader für stark genug“, glaubt Vize-Kapitän Niklas Moisander an eine gute Rückrunde.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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