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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga

Sturmtief macht HSV zu schaffen

26.09.2017

Hamburg 0:2, 0:2, 0:3, 0:3 – einen Monat nach der Tabellenführung für eine Nacht ist beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV die Krise wieder zurück. Vor dem Nordderby gegen den Erzrivalen Werder Bremen an diesem Samstag (18.30 Uhr) brodelt es an der Elbe. „Wir brauchen nicht mehr lange drumherum reden: Wir haben jetzt eine echte Krise“, sagte Torwart Christian Mathenia nach der nächsten Pleite bei Bayer Leverkusen: „Wenn man in vier Spielen zehn Buden kassiert und keine macht, ist das frustrierend.“

Vorne harmlos, hinten fahrig und unkonzentriert – die jüngsten Auftritte der Mannschaft von Trainer Markus Gisdol wecken bei vielen Fans unschöne Erinnerungen an die schlimmen vergangenen Spielzeiten mit heftigem Abstiegskampf. Doch davon wollen die Verantwortlichen (noch) nichts hören. „Wir wissen, wo wir herkommen und dass wir schon schlimmere Zeiten überstanden haben“, sagte Sportdirektor Jens Todt: „Wir dürfen den Glauben an uns nicht verlieren.“

Doch bei Gisdol wachsen offenbar schon erste Zweifel an seiner Mannschaft. „Wir stoßen momentan mit dem Kader ab und zu an unsere Grenzen“, hatte der 48-Jährige nach dem 0:3 in Leverkusen gesagt. Diese Aussage kann durchaus auch als kleiner Seitenhieb gegen Todt verstanden werden. Ausfälle wie die der Offensiv-Kräfte Nicolai Müller, Filip Kostic, Aaron Hunt sowie Mittelfeldmann Albin Ekdal kann das Team jedenfalls nicht auffangen. Am Montag musste auch noch Angreifer Sven Schipplock (Hexenschuss) das Training der Reservisten abbrechen. Ob er am Samstag gegen Bremen einsatzfähig sein wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

In Hamburg regiert mittlerweile das Prinzip Hoffnung, dass mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten Bremen schon irgendwie die Wende zum Guten gelingt. „Wir wollen das Derby jetzt unbedingt gewinnen“, sagte Gisdol: „Dafür müssen wir unter der Woche sauber arbeiten, dann haben wir eine gute Chance, um die drei Punkte im Volkspark zu behalten.“

Und dafür geht selbst Clubchef Heribert Bruchhagen auf Kuschelkurs. Man dürfe jetzt „auch nicht zu hart mit den Spielern ins Gericht gehen, weil sie im nächsten Spiel wieder ranmüssen“, sagte der Vorstandsvorsitzende und relativierte die Pleiten gegen Leipzig, Hannover, Dortmund und Leverkusen: „Es waren zuletzt auch nicht die leichtesten Gegner. Wir müssen uns jetzt voll auf das Derby konzentrieren.“ Bruchhagen habe schon von „Anfang an gesagt, dass es eine spannende Frage wird, wer am Ende 18., 17. und 16. wird. Das ist ein permanenter Behauptungskampf“, sagte er. Und sein HSV steckt schon wieder mittendrin.

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