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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga

Bundesliga-Statistik Teil I: Passkönig Witsel – Pferdelunge Kimmich

08.04.2020

Oldenburg Der Ball ruht aufgrund der Corona-Krise, aber der Plan, die Saison in der Fußball-Bundesliga zu Ende zu spielen, besteht weiterhin. Ab Anfang Mai hoffen die Vereine darauf, mit Geisterspielen die ausstehenden neun Spieltage über die Runden zu bringen und so einen Meister sowie zwei (oder drei) Absteiger zu ermitteln. Genügend Zeit also, sich in der Zwangspause einmal die wichtigsten Statistiken von Deutschlands höchster Spielklasse anzugucken. In mehreren Teilen stellt die NWZ jene Profis vor, die in bestimmten Bereichen des Spiels die Besten sind.

Passquoten

Bei den Passquoten gibt es gleich eine kleine Überraschung. Denn normalerweise steht hier zumeist ein Abwehrspieler an der Spitze – eröffnen die Verteidiger doch in der Regel das Spiel ihrer Teams und müssen dabei weniger risikobehaftete Pässe spielen als Mittelfeldspieler oder Stürmer. In dieser Saison aber steht ein Mittelfeldmann ganz vorn: Axel Witsel von Borussia Dortmund. Der Belgier, der im defensiven Mittelfeld das Spiel des BVB ordnet, bringt 95 Prozent seiner Pässe zu einem Mitspieler. Auf den Rängen zwei bis sechs folgen vier Abwehrspieler. Sven Bender (Leverkusen) und Nico Elvedi (Gladbach) kommen jeweils auf eine Passquote von 94 Prozent, dahinter stehen in Dedryck Boyata (Berlin), Manuel Akanji (Dortmund) und Kevin Vogt (erst Hoffenheim, jetzt Bremen) mit jeweils 93 Prozent drei Innenverteidiger.

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Die Mannschaft mit dem durchschnittlich sichersten Passspiel ist Bayern München (89 Prozent) vor dem BVB (88) und Bayer Leverkusen (87). Schlusslicht ist der FC Augsburg mit 74 Prozent.

Ballkontakte

Wer viele Pässe spielt, hat oft den Ball. Und so zeigt der in dieser Wertung erneut zweitplatzierte Sven Bender mit 2218 Ballbesitzphasen in dieser Spielzeit, wie wichtig er für Champions-League-Anwärter Bayer Leverkusen ist. Nicht zu toppen aber ist in dieser Kategorie Joshua Kimmich: 2397-mal hatte der Nationalspieler in Diensten des FC Bayern an den ersten 25 Spieltagen den Ball am Fuß – also im Schnitt fast 100-mal pro Partie. Auf den Plätzen drei und fünf liegen in Benjamin Pavard (2191) und David Alaba (1960) ebenfalls zwei Profis der oftmals dominant auftretenden Münchner. Auf dem vierten Rang steht indes der beste Dortmunder Achraf Hakimi mit 2082 Ballkontakten.

Laufdistanz

Kimmich führt nicht nur die Ballkontakt-Tabelle an, der 25-Jährige ist auch die Laufziege der Fußball-Bundesliga. 293,6 Kilometer hat die Münchner Pferdelunge bisher abgespult – ihm auf den Fersen ist ein Spieler des Tabellenvorletzten aus Bremen. Der Niederländer Davy Klaassen beackerte in allen Saisonspielen Werders Mittelfeld und kommt auf insgesamt 284 Kilometer Laufstrecke. Auch die Ränge drei bis fünf belegen Fußballer der kleineren Vereine: Robert Andrich (Union, 281,3), Florian Niederlechner (Augsburg, 280,5) und Sebastian Vasiliadis (Paderborn, 279,9).

Das Team, das bisher am meisten gelaufen ist, ist Bayer Leverkusen (2992,2 Kilometer) vor dem Schlusslicht SC Paderborn (2970,0) und Union Berlin (2960,9). Letzter in dieser Statistik ist Eintracht Frankfurt (2743,6), Vorletzter Werder Bremen (2810,4).

Sprints

Für viele Trainer ist gleichwohl nicht entscheidend, wie viel ein Spieler läuft, sondern wie schnell, intensiv und effektiv er dabei ist. Die Sprintkönige der Liga kommen aus Dortmund. Auf Platz eins rast der Tunesier Achraf Hakimi mit 841 Sprints in dieser Saison, der gleichzeitig auch mit einer Spitzengeschwindigkeit von 36,52 km/h der am schnellsten gemessene Profi in der Geschichte der Bundesliga ist. Der 21-jährige Leihspieler von Real Madrid hat mit seiner Sprintanzahl einen verhältnismäßig enormen Vorsprung vor seinem ersten Verfolger, der aus dem eigenen Team kommt. Jadon Sancho kommt auf 709 Sprints, der übrigens mit festen Werten definiert ist. Ein Sprint liegt dann vor, wenn der Spieler mindestens zwei Sekunden lang vier Meter pro Sekunde läuft und während dieser Zeit mindestens 6,3 Meter pro Sekunde erreicht. Auf dem Treppchen der Sprinter steht dann noch einer, den man vielleicht nicht unbedingt dort erwartet – Mittelstürmer Wout Weghorst vom VfL Wolfsburg (694). Es folgen Benito Raman (Schalke, 667) und Timo Werner (Leipzig, 653). Der beste Bremer in dieser Wertung steht übrigens erst auf Rang 47 und heißt Milot Rashica (484).

Sprintstärkste Mannschaft bisher ist der Spitzenreiter aus München (6211) vor Schalke 04 (5986). Hier auf Platz 18: Werder Bremen mit 4341 Sprints.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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