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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga

2. Bundesliga: HSV verspielt letzte Chance

13.05.2019

Paderborn Die Profis des Hamburger SV ließen voller Entsetzen den Zorn der mitgereisten Fans über sich ergehen, auf der anderen Seite feierte der SC Paderborn ausgelassen seinen Coup im Kampf um den Aufstieg. Nach dem 1:4 (0:1) im Zweitliga-Spitzenspiel hat der HSV seine Chance auf die direkte Rückkehr in die Bundesliga verspielt.

„Wir haben jedes Mal versagt, wenn es darauf ankam. Ich habe heute nicht gesehen, dass wir uns gewehrt haben. Es ist katastrophal, wir sind völlig verdient nicht aufgestiegen“, sagte Kapitän Aaron Hunt. Nur mit Sicherheitsabstand hatten er und seine Teamkollegen sich vor den aufgebrachten Anhang getraut, vereinzelt flogen Becher in Richtung der Spieler. Die Fans sangen: „Wir sind Hamburger und ihr nicht.“

Ganz anders ist dagegen die Stimmung beim SCP: Die Ostwestfalen sind Zweiter und können am letzten Spieltag schlimmstenfalls auf den Relegationsplatz abrutschen. „Es hat sich in der Saison abgezeichnet, dass wir die Qualität im Team haben“, sagte Paderborns Philipp Klement: „Es wäre eine Sensation, wenn wir aufsteigen.“

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Auf den Tag genau ein Jahr nach dem ersten Bundesliga-Abstieg des HSV trafen Paderborns Doppelpacker Sebastian Vasiliadis (25., 46. Minute) und Christopher Antwi-Adjei (81., 85.) mitten ins Herz der Hamburger, für die Rick van Drongelen (71.) erfolgreich war. „Es ist ein Spiegelbild der vergangenen Wochen. Wir haben alles versucht, gegen die Entwicklung anzukämpfen. Bittere Wochen, bittere Tage, die wir erst einmal verdauen müssen“, sagte Trainer Wolf.

Der HSV könnte zwar am letzten Spieltag noch nach Punkten mit dem dritten Aufstiegsanwärter Union Berlin gleichziehen – weil er aber im Vergleich eine um 21 Tore schlechtere Tordifferenz hat, spricht alles für eine weitere Saison im Unterhaus. „Die letzten Wochen sind sehr bitter, das tut mir wahnsinnig leid für die fantastischen Fans und die Mitarbeiter des HSV“, sagte Wolf. Ob er einen erneuten Anlauf in der kommenden Spielzeit nehmen darf, scheint unwahrscheinlich.

Dieses Schreckensszenario hätte sich der HSV, der sowohl in der Hinrunde als auch im DFB-Pokal gegen den SCP gewonnen hatte, ersparen können. Doch im „Endspiel“ in Paderborn wirkten zu Beginn nur die Gastgeber wild entschlossen. Mit zunehmender Spieldauer fand der HSV besser ins Spiel, vergab aber durch Leo Lacroix (15.) und van Drongelen (19.) zweite gute Chancen. Mitten in der Hamburger Druckphase fiel der Führungstreffer des SCP.

Wolf erhöhte nach der Pause das Risiko und wechselte Hunt für Abwehrspieler David Bates ein – doch nur Sekunden nach Wiederanpfiff fiel der zweite Gegentreffer. Lacroix verlor den Ball leichtfertig an Vasiliadis, der sich die Chance nicht nehmen ließ.

Hamburg hatte den Gastgebern kaum noch etwas entgegenzusetzen. Im Gegenteil: Paderborn fand immer wieder Lücken, kam zu besten Chancen und drängte auf die Entscheidung. Hamburgs van Drongelen sorgte mit seinem Anschlusstreffer nur kurzzeitig für Spannung, weil Antwi-Adjei kurz darauf alles klarmachte.

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