Braunschweig - Eintracht Braunschweig reist an diesem Montag (20.15 Uhr/ Sport 1) mit breiter Burst zum Spitzenspiel der Zweiten Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC nach Berlin.
„Das ist eins der größten Spiele der letzten Jahre. Wenn man bei so einem Spiel dabei sein kann, will man auch gewinnen. Wir wollen uns nicht mit einem Punkt zufriedengeben“, bekräftigte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht die Ambitionen seines Teams. Die Braunschweiger (58 Punkte) liegen nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Hertha (59).
„Je näher der Aufstieg kommt, desto mehr fängt es im Inneren an zu kribbeln. Man merkt in Berlin, dass die Leute immer mehr ein Auge auf Hertha werfen“, bemerkte Hertha-Trainer Jos Luhukay am Sonntag. Allerdings warnte er: „Es ist aller Ehren wert, wie konstant die Eintracht in dieser Saison spielt. Die Mannschaft ist sehr gut organisiert und hat nach uns die wenigsten Gegentore kassiert.“
Zudem kommt mit Domi Kumbela ein „Ausnahmespieler“ mit nach Berlin, wie Luhukay unterstrich. „Er hat viele Spiele entschieden“, lobte der Fußballlehrer den 28-jährigen Deutsch-Kongolesen (17 Saisontore).
Vor dieser Partie ist die Euphorie in Braunschweig angesichts der großen Chance auf die Bundesliga-Rückkehr nach 28 Jahren riesengroß. 10 000 Eintracht-Fans machen sich mit dem Team auf den Weg in die Hauptstadt.
Im Tabellenkeller sicherte sich Dynamo Dresden drei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Innerhalb einer Viertelstunde drehten die Sachsen einen 0:2-Rückstand im Heimspiel gegen den FC St. Pauli in einen 3:2-Erfolg. „Wenn es einen Fußballgott gibt, dann hat er uns belohnt“, meinte Dresdens Trainer Peter Pacult philosophisch.
